Corporate-Governance-Update: Nova Property ergänzt Verwaltungsrat um Immobilienprofi

27.03.2026


Die Nova Property Fund Management AG verstärkt ihren Verwaltungsrat mit einem ausgewiesenen Immobilienfonds-Spezialisten: An der ordentlichen Generalversammlung vom 26. März 2026 haben die Aktionäre Thomas Vonaesch neu in das Aufsichtsgremium gewählt. Der Verwaltungsrat setzt sich damit aus Catrina Luchsinger Gähwiler (Präsidentin), Bruno Räss (Vizepräsident), Katrin Eggenberger, Raymond Rüttimann und Thomas Vonaesch zusammen.

Vonaesch bringt jahrzehntelange Erfahrung in den Bereichen Immobilienfonds, Asset Management und strategische Führung in das Gremium ein. Er ist seit Juli 2019 Verwaltungsratspräsident der Helvetia Asset Management AG in Basel. Zuvor war er über mehr als 30 Jahre in verschiedenen Führungsfunktionen im Immobilienfondsbereich der Credit Suisse Funds AG tätig, unter anderem als Leiter Real Estate Fund Management und Mitglied der Geschäftsleitung.

In dieser Funktion verantwortete Vonaesch die Lancierung neuer Immobilienfonds, begleitete Fondsfusionen und fungierte als Gewährsperson gegenüber der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht FINMA. Von 2002 bis 2019 war er zudem Fondsmanager des grössten Immobilienfonds der Credit Suisse. Ergänzt wird sein Profil durch Mandate in Branchenorganisationen: Zwischen 2017 und 2022 gehörte er dem Fachausschuss «Immobilienfonds» der Asset Management Association Switzerland an.

Darüber hinaus war Vonaesch von Januar 2022 bis April 2024 Mitglied des Verwaltungsrats der Credit Suisse Funds AG und Vorsitzender des Ausschusses Real Estate Funds. Nova Property erwartet, dass er mit seiner Expertise und seinem breiten Beziehungsnetz die weiteren Wachstumsschritte des Unternehmens unterstützt. Verwaltungsratspräsidentin Catrina Luchsinger bezeichnet ihn als profilierten Experten, der das bestehende Gremium in zentralen Fragen der Immobilienfonds- und Asset-Management-Strategie ergänzen soll.

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Cyberresilienz im Hochschulbetrieb: FHNW schützt 350 TB Daten mit Hybrid-Cloud-Ansatz

26.03.2026


Die Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) hat ihre IT-Infrastruktur umfassend modernisiert und setzt dabei auf eine Hybrid-Cloud-Lösung von Hitachi Vantara. In Zusammenarbeit mit dem Schweizer IT-Dienstleister Sonio AG implementierte die Hochschule eine integrierte Architektur für Block- und Objektspeicher, die lokale Systeme und Cloud-Dienste verbindet. Ziel ist es, den stetig wachsenden Anforderungen an Verfügbarkeit, Geschwindigkeit und Sicherheit von Daten gerecht zu werden und die Resilienz gegenüber Cyber-Bedrohungen deutlich zu erhöhen.

Als eine der größten Fachhochschulen der Schweiz mit mehr als 14.000 Studierenden, 3.200 Mitarbeitenden und 57 Bachelor- und Masterstudiengängen ist die FHNW auf einen zuverlässigen Zugriff auf ihre IT-Ressourcen angewiesen. Die neue Dateninfrastruktur schützt nach Angaben der Hochschule mehr als 1.100 virtuelle Maschinen, rund 350 Terabyte an Daten sowie über 150 Terabyte an M365-Cloud-Daten. Mit der Kombination aus Veeam Backup & Recovery und Block-Storage-Arrays der Hitachi Virtual Storage Platform profitiert die FHNW von bis zu viermal schnelleren Backup-Übertragungen.

Ein zentrales Motiv für das Projekt war die Beschleunigung von Wiederherstellungsprozessen nach Datenverlusten oder Cybervorfällen. Ransomware-resistente Recovery-Vorgänge, die früher Tage in Anspruch nahmen, lassen sich nun innerhalb von Minuten abschließen. „Die Wiederherstellung gelöschter Daten war früher ein langwieriger, manueller Prozess, gebunden an kurze Aufbewahrungszeiten auf der Festplatte“, sagt Patrick Gebhard, System Engineer Data Center an der FHNW. Die frühere Methode zum Kopieren von Wiederherstellungspunkten habe sich als ineffizient erwiesen.

Mit der neuen Lösung kann die Hochschule nach eigenen Angaben die passenden Daten während interaktiver Support-Sitzungen innerhalb von Minuten bereitstellen. Der Ablauf sei schneller und reibungsloser geworden, was die Servicequalität und die Zufriedenheit der Nutzerinnen und Nutzer spürbar verbessere. Die modernisierte, cyberresiliente Speicherarchitektur bildet damit das Rückgrat für Lehre, Forschung und Verwaltung an der FHNW und soll die Hochschule langfristig gegen Ausfälle und Angriffe absichern.