Bitcoin zu kaufen ist nicht das Schwierige daran. Ein Unternehmen darauf zu führen, ist.
TALLINN, Estland, 6. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Bringin hat heute eine nur auf Einladung zugängliche Beta-Version von Euro-Geschäftskonten gestartet, mit denen Unternehmen Bitcoin und Stablecoins halten, entgegennehmen und damit bezahlen können, die Kontrolle über ihre Coins behalten und SEPA-Zahlungen über eine vIBAN im Namen des Unternehmens abwickeln können. Die Einführung baut auf der Verbraucherplattform von Bringin auf, über die bereits mehr als 15 Millionen Euro abgewickelt wurden.

Immer mehr europäische Unternehmen sind an den Vorteilen interessiert, die Bitcoin und Stablecoins bieten: Sofortige Abwicklung, globale Reichweite und geringere Kosten. Ein Unternehmen mit Bitcoin zu führen, ist jedoch eine ganz andere Sache: Viele sind mit Einschränkungen bei ihren Bankkonten und gesperrten Überweisungen konfrontiert. Jede Umrechnung in Euro verursacht Reibungsverluste, Daten liegen in voneinander getrennten Systemen verstreut, und die Anforderungen der „Travel Rule" verwandeln einfache Zahlungen in bürokratischen Aufwand. Das Potenzial von Bitcoin als Zahlungsmittel bleibt weitgehend ungenutzt.
„Bringin for Business" schlägt eine Brücke zwischen Bitcoin und dem Bankwesen. Unternehmen können Bitcoin in ihre Finanzreserven aufnehmen, Zahlungen in Bitcoin, über Lightning oder in Stablecoins akzeptieren sowie Lieferanten und Mitarbeiter in Bitcoin bezahlen. Euro-Konten und die Bitcoin-Wallet des Unternehmens sind unter einem Dach vereint – mit der für ein Unternehmen erforderlichen Verwaltung und Sicherheit. Eine eigene virtuelle IBAN im Namen des Unternehmens ermöglicht die Teilnahme am SEPA-Zahlungsverkehr; weitere globale Zahlungswege sind geplant.
Die privaten Schlüssel für die Bitcoin-Bestände der einzelnen Unternehmen werden in einer hardwareisolierten Sicherheitsenklave generiert. Bringin hat zu keinem Zeitpunkt Zugriff auf den Rohschlüssel. Ein Schlüssel kann nur innerhalb der Enklave zur Unterzeichnung einer Zahlung verwendet werden, und zwar erst, nachdem sich ein bestimmter Firmeninhaber authentifiziert hat.
Bankgeschäfte, Zahlungen, Selbstverwahrung und Währungsumtausch werden an einem Ort abgewickelt – mit Anbindungen an Buchhaltungs- und Steuerberichtstools sowie APIs zur Automatisierung von Routineaufgaben mithilfe von KI-Agenten.
„Unternehmen, die Bitcoin nutzen, haben nach wie vor Schwierigkeiten, ein Euro-Konto zu eröffnen und nahtlos zwischen den Konten zu wechseln", sagte Prashanth Chandrashekar, Gründer und CEO von Bringin. „Wir haben Bringin entwickelt, um dieses Problem zu lösen. Jetzt können Unternehmen Zahlungen entgegennehmen, Werte verwahren und weltweit Geld überweisen – mit Konten, die auf Eigenverwahrung ausgelegt sind und ein reibungsloses Zahlungserlebnis bieten."
Bringin for Business basiert auf der MiCA-zugelassenen Infrastruktur von Lightspark Payments Europe AS und wird bereits von 15 Unternehmen in der Beta-Phase genutzt, darunter Anbieter von Lightning-Zahlungstools, Verkäufer von Mining-Rigs und Bitcoin-Konferenzen. Die Plattform wickelt grenzüberschreitende Zahlungen und sofortige Umrechnungen von Bitcoin in Euro ab. Es steht Unternehmen in 30 europäischen Ländern zur Verfügung.
Unternehmen, die bereit sind, mit Bitcoin Einnahmen zu erzielen, Bitcoin zu halten und Zahlungen in Bitcoin zu tätigen, können unter bringin.app/business und eine Einladung anfordern.
Über Bringin:
Bringin ist ein in Tallinn ansässiges Fintech-Unternehmen, das eine Brücke zwischen Bitcoin und dem Euro-Bankwesen schlägt. Die Verbraucher-App des Unternehmens vereint eine Bitcoin-Wallet mit eigener Verwahrung, eine vIBAN für den Euro sowie Debitkarten. Bringin for Business stellt Unternehmen, die Bitcoin für ihre Finanzverwaltung und Zahlungen nutzen, dieselbe Infrastruktur zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie unter bringin.app und.

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Sandro Brotz kehrt dem Schweizer Radio und Fernsehen den Rücken und wechselt Anfang 2027 zur Boulevardzeitung «Blick». Der 56-jährige Journalist, derzeit Moderator und stellvertretender Leiter der Polit-Talksendung «Arena», wird SRF Ende Januar 2027 verlassen. Bis voraussichtlich Mitte Januar führt er weiterhin durch die «Arena». Beim zum Ringier-Konzern gehörenden «Blick» soll Brotz einen neuen Video-Podcast aufbauen und moderieren, der mehrmals pro Woche Themen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft aufgreift.
Der Schritt markiert das Ende einer knapp 15-jährigen SRF-Ära für Brotz. Seit seinem Wechsel nach Leutschenbach im Juni 2012 prägte er zunächst als Moderator der investigativen Sendung «Rundschau» das Programm, später zusätzlich als Gastgeber des «Rundschau Talk». 2019 übernahm er schliesslich die «Arena» von Jonas Projer. Als Grund für den Wechsel nennt Brotz die Möglichkeit, bei «Blick» ein neues Format mitzuentwickeln und damit über die Rolle des klassischen Moderators hinauszugehen. Ganz neu ist das Ringier-Umfeld für ihn nicht: Vor seiner SRF-Zeit war er bereits unter anderem stellvertretender Chefredaktor des «SonntagsBlick».
Der Abgang von Brotz wirft bei SRF unmittelbar die Nachfolgefrage auf. Als Topfavorit galt zuletzt sein Kollege Mario Grossniklaus, der seit 2024 einmal im Monat die «Arena» moderiert und damit Brotz entlastet. Der 49-Jährige hat dieser Spekulation nun jedoch eine klare Absage erteilt. Auf Linkedin schrieb Grossniklaus, er werde sich nicht auf die Nachfolge seines «geschätzten Kollegen» bewerben. Stattdessen wolle er sich auf seine Aufgaben in der Wahlleitung von SRG und SRF konzentrieren – eine Funktion, die er als «grösste und spannendste Aufgabe» seiner bisherigen Karriere bezeichnet.
Mit der Absage von Grossniklaus bleibt offen, wer Brotz ab etwa Mitte Januar beerben wird. SRF verweist darauf, man wolle sich vorerst auf eine geordnete Übergabe der «Arena» konzentrieren. Der Wechsel von Brotz reiht sich ein in eine Serie prominenter Abgänge von SRF in Richtung Dufourstrasse: Bereits zuvor hatten unter anderem Reto Scherrer, Steffi Buchli, Christine Maier, Hannes Britschgi und der frühere «Arena»-Moderator Jonas Projer den Schritt zum Ringier-Konzern gewagt. Die Motive reichen von besseren Angeboten bis hin zum Wunsch, den eigenen Namen in neuen Rollen und Formaten zu positionieren – mit sehr unterschiedlichem Ausgang.