CHIGEE lanciert SR-1: 77-GHz-Radar in Automobilqualität, speziell für Motorräder entwickelt

05.06.2026

Universell einsetzbare Toter-Winkel-Überwachung, Spurwechselassistent, Überholwarnung und Auffahrwarnung für praktisch jedes Motorrad.

SHENZHEN, China, 5. Juni 2026 /PRNewswire/ -- CHIGEE hat heute das Millimeterwellen-Radarsystem SR-1 vorgestellt, ein speziell für Motorräder entwickeltes Fahrerassistenzsystem, das Motorradfahrern auf nahezu jedem Motorrad die gleiche Radarsicherheit wie im Auto bietet. Der SR-1 basiert auf einem 77-GHz-Sensor in Automobilqualität und überwacht kontinuierlich den Bereich hinter und neben dem Motorrad. Er warnt den Fahrer vor versteckten Fahrzeugen, unsicheren Spurwechseln, riskanten Überholmanövern und schnell näherkommendem Verkehr.

The complete CHIGEE SR-1 system, with integrated warning indicators.

Anstatt ein System für Autos an Zweiräder anzupassen, hat CHIGEE das SR-1 speziell auf die Bewegungsabläufe von Motorrädern im Straßenverkehr zugeschnitten. Es führt vier unabhängige Warnalgorithmen gleichzeitig aus – Toter-Winkel-Erkennung, Spurwechselassistent, Aktiver Überholassistent und Auffahrwarnung –, die jeweils auf ein bestimmtes Fahrszenario abgestimmt sind und über eine einstellbare Empfindlichkeit verfügen.

Die 77-GHz-Frequenz liefert millimetergenaue Genauigkeit bei der Messung von Entfernung und Relativgeschwindigkeit und filtert gleichzeitig Störungen durch Schilder und andere Signale am Straßenrand heraus. Eine 2Tx/4Rx-Antenne erfasst einen 110°-Bereich hinter dem Motorrad mit einer Reichweite von bis zu 70 Metern und funktioniert auch bei Regen, Nebel, Staub und Dunkelheit.

Der SR-1 funktioniert zudem in beide Richtungen. Eine im Radarmodul integrierte Hochleistungsleuchte blinkt automatisch, wenn sich ein Fahrzeug von hinten gefährlich schnell nähert, und warnt so den herannahenden Fahrer – wodurch aus einem passiven Sensor ein aktives Sicherheitsgerät wird.

Die Installation ist unkompliziert: Das Modul wird am Heck montiert, die Blinker werden an den Spiegeln befestigt und ein einziger Kabelbaum wird an den 12-V-Stromkreis angeschlossen. Die mitgelieferten Blinker geben wichtige Warnungen aus, ohne dass ein Display erforderlich ist, während die Kopplung mit den CHIGEE AIO-5- und AIO-6-Displays Radardaten auf dem Bildschirm und akustische Warnsignale hinzufügt. Ein optionales CG BSD Radar Mirror Kit integriert die Blinker direkt in die Spiegel.

„Wir wollten jedem Motorrad einen echten zusätzlichen Sinn verleihen, mit Hardware, die nach Automobilstandards gebaut ist", so das CHIGEE-Team.

Der CHIGEE SR-1 ist ab sofort auf der offiziellen CHIGEE-Websitezum Preis von 219 US-Dollar erhältlich.

Der SR-1 ist ein Fahrerassistenzprodukt und kann nicht alle Risiken ausschließen; Fahrer sollten stets in die Spiegel schauen und die Straßenverhältnisse im Blick behalten.

Informationen zu CHIGEE

CHIGEE entwickelt intelligente Fahrtechnologie für Motorradfahrer, die Intelligenz und Sicherheit wie im Auto auf zwei Räder bringt.

Medienkontakt:

press@chigeego.com

The SR-1 module installed on the bike, warning light active.

 

Foto - https://mma.prnewswire.com/media/2993946/CHIGEE_Launches_SR_1_Automotive_Grade_77GHz_Radar_Built_for_Motorcycles__2.jpg 

Foto - https://mma.prnewswire.com/media/2993947/CHIGEE_Launches_SR_1_Automotive_Grade_77GHz_Radar_Built_for_Motorcycles__1.jpg 

Logo - https://mma.prnewswire.com/media/2994048/CHIGEE_Logo.jpg

Cision View original content:https://www.prnewswire.com/news-releases/chigee-lanciert-sr-1-77-ghz-radar-in-automobilqualitat-speziell-fur-motorrader-entwickelt-302792266.html

Other news

Zuwanderung, Wohnungsnot, Arbeitskräfte: Schweiz stimmt über Bevölkerungslimit ab

15.06.2026

Die Schweiz stimmt an diesem Wochenende über eine der umstrittensten Initiativen der vergangenen Jahre ab: „Keine 10-Millionen-Schweiz!“. Der Vorstoß der nationalkonservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP), auch bekannt als Schweizerische Volkspartei oder Swiss People's Party, sieht vor, die ständige Wohnbevölkerung des Landes bis 2050 auf maximal zehn Millionen Menschen zu begrenzen. Nach ersten Hochrechnungen tendieren die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger dazu, die Initiative abzulehnen – ein Ergebnis, das im Vorfeld keineswegs sicher schien.

Die Initiative, die in der Verfassung verankert werden soll, würde den Bund verpflichten, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, sobald die Bevölkerung 9,5 Millionen erreicht. Die Schweiz zählte Ende 2025 bereits gut 9,1 Millionen Einwohner – rund 1,7 Millionen mehr als 2002. Haupttreiber des Wachstums ist die Zuwanderung. Rund 28% der im Land lebenden Menschen besitzen keinen Schweizer Pass. Viele stammen aus EU-Staaten wie Italien, Deutschland und Portugal, hinzu kommen Personen aus Drittstaaten, darunter Asylsuchende.

Unterstützer der Initiative argumentieren, das Land stoße an seine Belastungsgrenzen. Sie verweisen auf steigende Mieten, überlastete Verkehrswege, Staus sowie eine als problematisch wahrgenommene Entwicklung bei Gewalt und Kriminalität, die sie mit einer höheren Zuwanderung verknüpfen. Ziel sei es laut Kampagnenmotto, „zu bewahren, was wir lieben“. Die SVP wirbt mit auffälligen Aufklebern, Fahnen und Plakaten in Nationalfarben, um eine Begrenzung des Bevölkerungswachstums als Schutz der Lebensqualität zu präsentieren.

Gegen die Initiative stellen sich der Bundesrat, das Parlament, die Kantone sowie die meisten übrigen großen Parteien, gestützt von Wirtschaftsverbänden und Gewerkschaften. Sie warnen, ein starres Bevölkerungs- und damit faktisches Zuwanderungslimit könne den bereits bestehenden Arbeitskräftemangel verschärfen. Laut Bundesamt für Statistik waren im ersten Quartal 2026 rund 1,87 Millionen ausländische Erwerbstätige in der Schweiz beschäftigt. Etwa vier von fünf kamen aus EU- oder EFTA-Staaten oder dem Vereinigten Königreich, der Rest aus Drittstaaten. Viele arbeiten in Bereichen wie Gesundheitswesen, Bau und Gastgewerbe – Sektoren, die stark auf Personal aus dem Ausland angewiesen sind.

Ein weiterer Konfliktpunkt ist das Verhältnis zur Europäischen Union. Die Initiative sieht vor, dass die Schweiz in letzter Konsequenz das Abkommen über die Personenfreizügigkeit mit der EU kündigen müsste, sollte die Obergrenze sonst nicht zu halten sein. Gegner befürchten, dies könnte die bilateralen Beziehungen und den Zugang zum europäischen Arbeitsmarkt belasten. Befürworter halten dem entgegen, nur mit klaren quantitativen Vorgaben lasse sich der Druck auf Wohnungsmarkt, Infrastruktur und öffentliche Dienste nachhaltig begrenzen.

Parallel zur Abstimmung über die 10-Millionen-Grenze entscheiden die Stimmberechtigten auch über eine Verschärfung des Zivildienstgesetzes. Im Fokus der innenpolitischen Debatte steht jedoch vor allem die Frage, wie die Schweiz Wachstum, Wohlstand und gesellschaftlichen Zusammenhalt künftig austarieren will. Das Ergebnis der Volksabstimmung dürfte zwar die Initiative selbst klären, die Grundsatzdiskussion über Zuwanderung, Arbeitskräftebedarf und Lebensqualität in der Alpenrepublik jedoch kaum beenden.