Envision Energy stellt Offshore-Windkraftanlage EN-252/16.7 vor - für hohe Leistung und Zuverlässigkeit bei starkem Wind

24.09.2026

HAMBURG, Deutschland, 24. September 2026 /PRNewswire/ -- Envision Energy, ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich der grünen Technologie, hat die EN-252/16.7 auf den Markt gebracht – eine Offshore-Windkraftanlage der nächsten Generation, die für windreiche Standorte entwickelt und auf die Anforderungen internationaler Offshore-Märkte zugeschnitten wurde. Mit einer Nennleistung von 16,7 MW, einem Hochleistungsrotor und einem integrierten Antriebsstrang ist die neue Turbine darauf ausgelegt, eine höhere Energieerzeugung, größere Zuverlässigkeit und eine gesteigerte Kapitalrendite (ROI) des Projekts zu erzielen.

Envision EN-252/16.7 offshore wind turbine

Die EN-252/16.7 baut auf der bewährten „Model Z"-Plattform von Envision sowie auf mehr als einem Jahrzehnt Erfahrung in der Entwicklung und im Betrieb von Offshore-Windkraftanlagen auf. Die „Model-Z"-Plattform ist seit 2023 in Betrieb und bildet die Grundlage für Betriebsdaten und technische Erfahrungen für die nächste Generation von Offshore-Windkraftanlagen. Die internationale EN-252/16.7 ist mit einem speziell für Europa entwickelten Hochleistungsrotor ausgestattet und wird im Rahmen umfangreicher Validierungen auf Komponenten- und Systemebene weiterentwickelt. Die Windkraftanlage kombiniert eine hohe Stromerzeugungskapazität mit vertikal integrierten Schlüsseltechnologien für Komponenten, fortschrittlichen Sicherheits- und Netzanbindungsfunktionen sowie einer KI-gestützten Lebenszyklusüberwachung durch das Galileo-System von Envision.

Christian Schrimpf, Executive Vice President für Offshore-Windenergie bei Envision Energy, sagte: „In der nächsten Phase der Offshore-Windenergie geht es nicht einfach nur darum, die Größe der Windkraftanlagen zu steigern. Der wahre Wert der Skalierung liegt darin, wie effektiv sie sich in einer höheren Energieerzeugung, größerer Zuverlässigkeit und besserer Wirtschaftlichkeit über den gesamten Projektlebenszyklus hinweg niederschlägt. Mit der EN-252/16.7 vereinen wir diese Fähigkeiten, um unseren Kunden zu helfen, langfristig mehr Wert aus der Offshore-Windenergie zu schöpfen."

Höhere Leistung für einen gesteigerten Projekt-ROI

Mit einer Nennleistung von 16,7 MW und einem Verhältnis von Rotorfläche zu Leistung von etwa 2,99 Quadratmetern pro Kilowatt ist die EN-252/16.7 darauf ausgelegt, die Energieerzeugung aus Offshore-Standorten mit starken Winden zu steigern. Bei einem Offshore-Windpark im Gigawatt-Maßstab kann die Turbine eine um etwa 1–2 % höhere jährliche Energieproduktion liefern und gleichzeitig die Anzahl der Turbinen im Vergleich zu derzeit verfügbaren Modellen um rund 10 % reduzieren, was je nach Standortbedingungen und Projektkonfiguration zu einer geschätzten Senkung der Stromgestehungskosten (LCOE) um 2–4 % beiträgt. Bei geeigneten standortspezifischen Bedingungen kann die Turbine zudem leistungsgesteigert werden, was weiteres Potenzial zur Reduzierung der Turbinenanzahl und der Investitionskosten für das Projekt (CAPEX) schafft.

Bewährte Technik für langfristige Zuverlässigkeit

Die EN-252/16.7 wird durch umfangreiche Validierungen auf Komponenten- und Systemebene in den hauseigenen Testanlagen von Envision gestützt. Die Tests umfassen Belastungstests des Antriebsstrangs sowie mehr als 600 Stunden hochbeschleunigter Lebensdauertests für den Antriebsstrang, wodurch die Grenzen der Komponenten und die Wechselwirkungen im System unter anspruchsvollen Betriebsbedingungen ermittelt werden können.

Die Zuverlässigkeit wird zudem durch den vertikal integrierten Ansatz von Envision bei der Entwicklung und Fertigung von Schlüsselkomponenten gestützt. Das Unternehmen verfügt über gesammelte Erfahrungen mit rund 12.000 Getrieben, 12.000 Hauptlagersätzen, 25.000 Rotorblattsätzen, 23.000 Generatoren und 28.000 Umrichtern.

Sicherheit und Ausfallsicherheit unter extremen Bedingungen

Die EN-252/16.7 ist für einen sicheren und ausfallsicheren Betrieb unter anspruchsvollen Offshore-Bedingungen ausgelegt, einschließlich extremer Windereignisse. Sie hält einer durchschnittlichen extremen Windgeschwindigkeit von bis zu 58,5 m/s über 10 Minuten sowie einer 3-Sekunden-Windböe von bis zu 82 m/s stand, die einmal in 50 Jahren auftritt. Die Sicherheit wird zusätzlich durch die Integrationsfähigkeit der Turbinen mit Energiespeichern unterstützt. In Kombination mit dem Envision BESS kann das System eine langanhaltende Notstromversorgung für kritische Turbinenkomponenten und sicherheitsrelevante Funktionen bereitstellen, wenn kein externer Netzstrom verfügbar ist, beispielsweise während der Vorinbetriebnahme sowie bei schweren Stürmen oder Taifunen.

Die Turbine verfügt zudem über netzbildende Regelungsfunktionen, Black-Start-Fähigkeit und einen stabilen Betrieb unter Bedingungen mit schwachem Netz und bei Netzfehlern. Autonome Betriebsfunktionen unterstützen zudem die kontinuierliche Stromversorgung kritischer Turbinensysteme, wenn die konventionelle Netzunterstützung ausfällt, und erweitern so die Ausfallsicherheit vom Schutz vor Extremwetterbedingungen bis hin zur elektrischen und betrieblichen Kontinuität.

KI-gestützte Lebenszyklusoptimierung

Die EN-252/16.7 erhöht die Zuverlässigkeit im Turbinenbetrieb durch das KI-gesteuerte Galileo-System von Envision, das eine frühzeitigere Fehlererkennung und proaktivere Wartung über den gesamten Lebenszyklus der Turbine hinweg unterstützt. Galileo wird seit 2020 kommerziell bei mehr als 20.000 Turbinen eingesetzt und nutzt über 30 Funktionsmodelle zur Überwachung wichtiger Komponenten und kritischer Ausfallmodi, wobei es je nach den jeweiligen Bedingungen Frühwarnberichte mit einer Vorlaufzeit von etwa einem bis sechs Monaten bereitstellt.

Die frühzeitige Fehlererkennung ermöglicht eine zeitnahe Wartungsplanung und trägt so dazu bei, ungeplante Eingriffe sowie die Betriebskosten (OPEX) über den gesamten Lebenszyklus hinweg zu reduzieren. Die Turbine verfügt zudem über eine KI-Turbinen-Schnittstelle, um zukünftige Upgrades und die kontinuierliche Weiterentwicklung des intelligenten Turbinenbetriebs zu unterstützen.

 

 

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Vom «Rundschau»-Moderator zum Podcast-Host: Brotz plant Neustart bei Blick

08.10.2026

Sandro Brotz kehrt dem Schweizer Radio und Fernsehen den Rücken und wechselt Anfang 2027 zur Boulevardzeitung «Blick». Der 56-jährige Journalist, derzeit Moderator und stellvertretender Leiter der Polit-Talksendung «Arena», wird SRF Ende Januar 2027 verlassen. Bis voraussichtlich Mitte Januar führt er weiterhin durch die «Arena». Beim zum Ringier-Konzern gehörenden «Blick» soll Brotz einen neuen Video-Podcast aufbauen und moderieren, der mehrmals pro Woche Themen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft aufgreift.

Der Schritt markiert das Ende einer knapp 15-jährigen SRF-Ära für Brotz. Seit seinem Wechsel nach Leutschenbach im Juni 2012 prägte er zunächst als Moderator der investigativen Sendung «Rundschau» das Programm, später zusätzlich als Gastgeber des «Rundschau Talk». 2019 übernahm er schliesslich die «Arena» von Jonas Projer. Als Grund für den Wechsel nennt Brotz die Möglichkeit, bei «Blick» ein neues Format mitzuentwickeln und damit über die Rolle des klassischen Moderators hinauszugehen. Ganz neu ist das Ringier-Umfeld für ihn nicht: Vor seiner SRF-Zeit war er bereits unter anderem stellvertretender Chefredaktor des «SonntagsBlick».

Der Abgang von Brotz wirft bei SRF unmittelbar die Nachfolgefrage auf. Als Topfavorit galt zuletzt sein Kollege Mario Grossniklaus, der seit 2024 einmal im Monat die «Arena» moderiert und damit Brotz entlastet. Der 49-Jährige hat dieser Spekulation nun jedoch eine klare Absage erteilt. Auf Linkedin schrieb Grossniklaus, er werde sich nicht auf die Nachfolge seines «geschätzten Kollegen» bewerben. Stattdessen wolle er sich auf seine Aufgaben in der Wahlleitung von SRG und SRF konzentrieren – eine Funktion, die er als «grösste und spannendste Aufgabe» seiner bisherigen Karriere bezeichnet.

Mit der Absage von Grossniklaus bleibt offen, wer Brotz ab etwa Mitte Januar beerben wird. SRF verweist darauf, man wolle sich vorerst auf eine geordnete Übergabe der «Arena» konzentrieren. Der Wechsel von Brotz reiht sich ein in eine Serie prominenter Abgänge von SRF in Richtung Dufourstrasse: Bereits zuvor hatten unter anderem Reto Scherrer, Steffi Buchli, Christine Maier, Hannes Britschgi und der frühere «Arena»-Moderator Jonas Projer den Schritt zum Ringier-Konzern gewagt. Die Motive reichen von besseren Angeboten bis hin zum Wunsch, den eigenen Namen in neuen Rollen und Formaten zu positionieren – mit sehr unterschiedlichem Ausgang.