LONDON, 16. Juli 2026 /PRNewswire/ -- H.I.G. Capital („H.I.G."), ein führender globaler Anbieter alternativer Investments mit einem verwalteten Kapital von 75 Milliarden US-Dollar, freut sich bekannt zu geben, dass eines seiner verbundenen Unternehmen Highground Living („Highground" oder das „Unternehmen") gegründet hat – eine neu geschaffene deutsche Wohnimmobilienplattform mit einem Volumen von 1 Milliarde Euro und Hauptsitz in Berlin.

Highground entsteht durch die Zusammenführung vorhandener H.I.G.-Beteiligungen und -Aktivitäten im Raum Berlin, parallel zu einer neuen Investition in ein hochwertiges Wohnimmobilienportfolio im Wert von 450 Millionen Euro in Leipzig und Dresden.
Highground verbindet institutionelles Eigentum mit einer erfahrenen lokalen Betriebsplattform und schafft so ein skalierbares Wohnimmobiliengeschäft, dessen Schwerpunkt auf der Verbesserung der Wertentwicklung der Objekte liegt und das gleichzeitig hochwertigen Wohnraum in den stärksten städtischen Märkten Deutschlands bereitstellt. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Berlin beabsichtigt, sowohl sein Portfolio als auch seine operative Plattform im Laufe der Zeit auszubauen, gestützt durch Deutschlands Position als einer der größten Wohnimmobilienmärkte Europas sowie durch die strukturelle Wohnungsknappheit, die robuste Nachfrage und das begrenzte neue Angebot. H.I.G. ist der Ansicht, dass diese langfristigen Fundamentaldaten ein attraktives Umfeld für weitere Investitionen und das Wachstum der Plattform bieten.
Riccardo Dallolio, Geschäftsführer und Leiter von H.I.G. Realty Europe in London, erklärte: „Highground markiert einen wichtigen Meilenstein für die europäische Wohnimmobilienstrategie von H.I.G. Realty. Wir haben den deutschen Wohnimmobilienmarkt als einen unserer Märkte mit hoher Überzeugung identifiziert und eine skalierbare Plattform aufgebaut, um die aktuellen Marktchancen zu nutzen."
Stelios Theodosiou, Geschäftsführer bei H.I.G. Realty in Europa, erklärte: „Highground bietet eine institutionelle operative Plattform, die durch aktives Asset-Management und diszipliniertes Portfoliowachstum langfristigen Wert schaffen kann. Wir freuen uns darauf, das Managementteam bei der Expansion des Unternehmens auf dem deutschen Wohnimmobilienmarkt zu unterstützen."
Informationen zu H.I.G. Capital
H.I.G. ist eine weltweit führende Gesellschaft für alternative Anlagen mit einem verwalteten Kapital von 75 Milliarden US-Dollar.* Mit Hauptsitz in Miami und Niederlassungen in Atlanta, Boston, Chicago, Los Angeles, New York, San Francisco und Stamford in den Vereinigten Staaten sowie internationalen Niederlassungen in Hamburg, London, Luxemburg, Madrid, Mailand, Paris, Bogotá, Rio de Janeiro, Dubai und Hongkong ist H.I.G. darauf spezialisiert, mittelständischen Unternehmen Fremd- und Eigenkapital zur Verfügung zu stellen, und verfolgt dabei einen flexiblen, betriebsorientierten sowie wertsteigernden Ansatz:
Seit der Gründung im Jahr 1993 hat H.I.G. weltweit in mehr als 400 Unternehmen investiert und diese betreut. Das aktuelle Portfolio der Gesellschaft umfasst mehr als 100 Unternehmen mit einem Gesamtumsatz von über 53 Milliarden US-Dollar. Weitere Informationen finden Sie auf der H.I.G.-Website hig.com.
*Basierend auf dem gesamten von H.I.G. Capital und seinen verbundenen Unternehmen eingeworbenen Kapital.
Kontakt:Riccardo Dallolio
Geschäftsführer
rdallolio@hig.com
Stelios Theodosiou
Geschäftsführender Direktor
stheodosiou@hig.com
H.I.G. Capital
10 Grosvenor Street
2. Stock
London W1K 4QB
Tel.: +44 (0) 207 318 5700
hig.com
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Die Schweizer Stimmberechtigten haben einer Verschärfung des Zivildienstgesetzes zugestimmt. Laut definitiven Ergebnissen votierten 52,5 Prozent für die Reform, rund 47,5 Prozent dagegen. Damit setzte sich der Kurs von Bundesrat und Parlament durch, den Zivildienst wieder klar als Ausnahme und nicht als gleichwertige Alternative zum obligatorischen Militärdienst zu definieren. Die Stimmbeteiligung lag mit rund 58 Prozent vergleichsweise hoch; 1'690'343 Personen legten ein Ja in die Urne, 1'531'878 stimmten Nein.
Das Ergebnis offenbart deutliche regionale Bruchlinien. Während viele deutschsprachige Kantone die Reform klar unterstützten – etwa Aargau mit 56,2 Prozent, St. Gallen mit 58,9 Prozent, Graubünden mit 59,3 Prozent und Luzern mit 56,9 Prozent Ja – fiel das Verdikt in der Romandie gespalten aus. Genf, Waadt, Neuenburg und Jura lehnten die Vorlage ab, mit Nein-Anteilen von bis zu gut 60 Prozent im Jura. Basel-Stadt stellte sich ebenfalls gegen die Verschärfung, und der Kanton Zürich kippte nach Auszählung der städtischen Stimmen knapp ins Nein-Lager. Demgegenüber sagten Wallis (57,1 Prozent), Freiburg (50,2 Prozent) und das Tessin (53,9 Prozent) Ja zur Reform.
Kern der Vorlage ist ein Paket von sechs Massnahmen, die den Wechsel aus der Armee in den Zivildienst deutlich unattraktiver machen sollen. Künftig müssen alle, die in den Zivildienst wechseln, mindestens 150 Diensttage leisten – unabhängig davon, wie viele Tage im Militär noch offen wären. Für Unteroffiziere und Offiziere gilt damit neu derselbe Umrechnungsfaktor von 1,5 Zivildiensttagen pro verbleibendem Militärdiensttag wie für einfache Soldaten. Wer alle Armee-Ausbildungstage bereits absolviert hat, kann künftig nicht mehr in den Zivildienst wechseln, um der Schiesspflicht zu entgehen.
Zusätzlich werden der zeitliche Rahmen und die Einsatzmöglichkeiten enger gezogen. Zivildienstleistende müssen ab dem Jahr nach ihrem ersten Einsatz jährlich Dienst leisten, bis alle vorgeschriebenen Tage erfüllt sind. Wer vor oder während der Rekrutenschule ein Gesuch stellt, muss den langen Anfangseinsatz von 180 Tagen bereits im Jahr nach der Zulassung absolvieren. Einsätze, die ein begonnenes Medizinstudium voraussetzen, werden gestrichen – offiziell, weil der Armee medizinisches Personal fehlt. Bürgerliche Parteien werteten das Ja als Bestätigung, dass der Zivildienst eine Ausnahme bleiben solle; die links-grüne Nein-Allianz verweist angesichts des knappen Resultats auf die breite gesellschaftliche Unterstützung für den Zivildienst und kündigt an, weitere Verschärfungen bekämpfen zu wollen.