Innorna für den „Prix Galien USA Best Startup Award" 2026 nominiert

13.08.2026

SONDERVERWALTUNGSZONE HONGKONG, China, SHENZEN, China, und CAMBRIDGE, Massachusetts, 14. August 2026 /PRNewswire/ -- Innorna, ein Biotech-Unternehmen im klinischen Stadium, das RNA-Medikamente entwickelt, gab heute bekannt, dass es für den 2026 Prix Galien USA Best Startup Award nominiert wurde.

INNORNA

Innorna wurde in der Kategorie „Best Startup" in die engere Auswahl aufgenommen, was die Innovationskraft seiner mRNA-LNP-Plattform sowie eine klinische Pipeline widerspiegelt, die über Impfstoffe hinaus bis hin zu Therapeutika reicht. Das Leitprogramm des Unternehmens, IN026, ist eine neuartige mRNA-Therapie zur Behandlung von therapieresistenter Gicht, die darauf abzielt, den Harnsäurespiegel zu senken. Im März 2026 erhielt es die IND-Zulassung der FDA, wodurch der Einsatz von mRNA-basierten Proteinsubstituten auf häufige chronische Erkrankungen ausgeweitet wurde.

Der Prix Galien gilt weithin als „Nobelpreis der biopharmazeutischen Industrie" und würdigt außergewöhnliche Leistungen im Bereich medizinischer Innovationen, die der menschlichen Gesundheit zugutekommen. Die Preisträger werden von Gremien ausgewählt, denen führende Biomediziner, Führungskräfte aus der Industrie und Nobelpreisträger aus aller Welt angehören.

„Es ist uns eine Ehre, für den Prix Galien USA in der Kategorie „Best Startup" nominiert worden zu sein", sagte Dr. Linxian Li, Gründer und CEO von Innorna. „Die Nominierung spiegelt die Fortschritte wider, die unser Team bei der Weiterentwicklung unserer klinischen Pipeline erzielt hat – aufbauend auf jahrelanger engagierter Plattformentwicklung. Es erinnert uns auch daran, warum wir diese Arbeit machen: um RNA-Medikamente zu entwickeln, die Petientinnen und Patienten bessere Behandlungsmöglichkeiten bieten und die Lebensqualität von Menschen weltweit verbessern können."

Die Preisträger der Prix Galien USA Awards 2026 werden im Rahmen der Preisverleihung am 29. Oktober 2026 im American Museum of Natural History in New York City bekannt gegeben.

Informationen zu Innorna

Innorna ist ein Biotech-Unternehmen im klinischen Stadium, das RNA-Medikamente vorantreibt, indem es einen positiven Kreislauf aus Plattform- und Pipeline-Innovationen beschleunigt – und so das Leben weltweit verbessert. Gestützt auf ein umfangreiches und wachsendes Portfolio an geistigem Eigentum hat das Unternehmen eine proprietäre, differenzierte Plattform für die RNA-Verabreichung und -Engineering aufgebaut, die eine rational entworfene Bibliothek von über 6.000 chemisch vielfältigen ionisierbaren Lipiden, zielgerichtete LNP-Verabreichungssysteme und mRNA-Technologien umfasst. Seine vertikal integrierten Fähigkeiten, von der Entdeckung bis zur cGMP-konformen Herstellung, ermöglichen tiefgreifendes technisches Fachwissen, beschleunigte Entwicklung und hohe Kapitaleffizienz. Innorna treibt eine robuste mRNA-Pipeline in den Bereichen Therapeutika für chronische Erkrankungen, In-vivo-Immuntherapien und Impfstoffe voran. Innorna hat bis heute 150 Millionen Dollar an Finanzmitteln aufgebracht.

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AmiGo-Projekt: Autonome Postautos sollen ab 2027 fahrerlos fahren

15.06.2026

Postauto treibt den Einsatz autonomer Fahrzeuge in der Ostschweiz voran und bereitet nach eigenen Angaben Europas grösstes Robo-Taxi-Netz vor. Das Bundesamt für Strassen (Astra) hat dem Unternehmen eine Ausnahmebewilligung erteilt, damit die speziell ausgerüsteten E-Autos im St. Galler Rheintal sowie in den Kantonen Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden automatisch verkehren dürfen. Seit dem 1. Juni sind die Fahrzeuge in einem rund 80 Quadratkilometer grossen Gebiet unterwegs – vorerst noch zu Testzwecken und mit Sicherheitsfahrerinnen und -fahrern an Bord.

Herzstück des Projekts ist die Flotte von bis zu 25 sogenannten "AmiGo"-Fahrzeugen, die im Endausbau mit Automatisierungsgrad Level 4 fahren sollen. Postauto kooperiert dafür mit Apollo Go, der Robotaxi-Sparte des chinesischen Technologiekonzerns Baidu. Die Fahrzeuge werden im typischen Postauto-Gelb lackiert und elektrisch betrieben. Während der Testphase dürfen die Sicherheitsfahrer ihre Hände vom Lenkrad nehmen; sie können jedoch jederzeit eingreifen, wenn die Situation es erfordert – etwa an unübersichtlichen Verzweigungen oder bei forsch auftretendem Gegenverkehr.

Im Alltagstest auf einer festgelegten Route in Altstätten (SG) zeigt sich das System laut Projektbeteiligten bereits weitgehend stabil, auch wenn der Fahrkomfort in Kurven noch nicht an einen menschlichen Chauffeur heranreicht. Auffällig ist das sehr defensive Verhalten, etwa vor Fussgängerstreifen, wo das Fahrzeug früh abbremst, selbst wenn sich Personen noch in einiger Entfernung befinden. Gesteuert wird der Betrieb zusätzlich aus einer Leitstelle, in der Operatorinnen und Operatoren die Fahrten überwachen und bei Bedarf aus der Ferne eingreifen können.

Der reguläre Betrieb mit fahrerlosen Fahrzeugen ist ab 2027 vorgesehen. Postauto plant, dass Fahrgäste in der Region ihre autonome Fahrt dann probeweise per App buchen können. Astra-Direktor Jürg Röthlisberger sieht im automatisierten Fahren eine grosse Chance und spricht dem Projekt das Potenzial eines "Gamechangers" zu. Es ist nicht der erste Versuch mit selbstfahrenden Fahrzeugen in der Schweiz, aber nach Umfang und Einsatzgebiet der bislang weitreichendste. Die Technologie soll schrittweise verfeinert und insbesondere für ländliche Regionen erprobt werden, in denen flexible, bedarfsgesteuerte Angebote die bestehende Grunderschliessung ergänzen könnten.