SHANGHAI, 16. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- RoboParty hat heute RP1 (ROBOTO 01) angekündigt, eine leistungsstarke, vollständig integrierte Open-Source-Humanoidenplattform für die Robotikforschung und die Entwicklung verkörperter KI. Durch die Kombination von Zugriff auf Kernhardware und -software mit modularen Konfigurationen ermöglicht RP1 Forschern, die Funktionsweise des Roboters zu untersuchen, seine Systeme zu modifizieren und ihn an ihre Projekte anzupassen.

Die Forscher müssen verstehen, wie Hardware, Steuerungssysteme und Lernalgorithmen interagieren und wie sich Änderungen auf diesen Ebenen auf das physikalische Verhalten auswirken.
RoboParty ist der Ansicht, dass verkörperte KI nicht auf technologischen Blackboxes basieren sollte: Jeder Forscher sollte die Freiheit haben, zu forschen. Durch die gemeinsame Nutzung von technischen Ressourcen und Entwicklungswerkzeugen möchte das Unternehmen die Arbeit eines Teams zu einer Grundlage machen, die andere untersuchen, erweitern und verbessern können.
Full-Stack Open Source: Von der Hardware bis zur Bereitstellung
Der Entwicklungsstack von RP1 umfasst mechanische Strukturen, Elektronik, ROMOMO-Aktuatortechnologie, Bewegungssteuerung, Simulation, Schulung und Einsatz. Technische Dokumentationen und Forschungsmaterialien verbinden die physische Konstruktion des Roboters mit der Software, die Algorithmen in Aktionen umsetzt.
Durch die gemeinsame Nutzung dieser Ebenen können Forscher über vordefinierte Schnittstellen hinaus arbeiten. Wenn das physikalische Verhalten vom beabsichtigten Ergebnis eines Algorithmus abweicht, können Forscher die beteiligte Hardware, die Kontrollmethoden und die Modelle untersuchen. Der Zugriff auf Steuerungsschnittstellen und Feedback zur Ausführung unterstützt Vergleiche zwischen Trainingsergebnissen und realen Experimenten und hilft Teams dabei, Probleme zu erkennen und ihre Vorgehensweisen zu verfeinern.
PartyOS, das von RoboParty Lab kontinuierlich weiterentwickelt wird, vereint Bewegungssteuerung, Bewegungs-Retargeting und Lernwerkzeuge. Höhere Wahrnehmungs-, Interaktions- und Aufgabenfähigkeiten bedürfen noch der weiteren Integration und Validierung; zusätzliche Softwarekomponenten sind für eine stufenweise Open-Source-Veröffentlichung geplant.
Für Forschungszwecke entwickelt: Anpassung des Roboters an das Projekt
Die Standardversion ist etwa 1,3 Meter hoch und verfügt über 24 aktive Freiheitsgrade, die Gang-, Gleichgewichts- und Simulations-zu-Realität-Forschung unterstützen. RP1 Pro verfügt über 30 aktive Freiheitsgrade, darunter einen zweiachsigen Hals und sieben Achsen pro Arm, und bietet somit Konfigurationsmöglichkeiten für umfassende Politikforschung, Mensch-Roboter-Interaktion und verkörperte Datenerfassung. Beide Zählungen schließen die Freiheitsgrade der rechten Hand aus.
Austauschbare Kopfmodule und am Handgelenk befestigte Endeffektoren ermöglichen es den Teams zusammen mit der geschickten Hand RP Hand und erweiterbaren Rechenoptionen, die Plattform für Manipulations- und Modellentwicklungsexperimente zu konfigurieren. Open-Source-Hardware- und Software-Ressourcen ermöglichen Modifikationen, wenn sich die Forschungsanforderungen ändern.
Teams können Steuerungsmethoden auf derselben Hardware vergleichen oder eine Methode beibehalten, während sie Hardwareänderungen untersuchen. Robotermodelle, Softwarekonfigurationen und Versuchsprotokolle helfen Forschern, diese Unterschiede nachzuvollziehen und wiederholte Tests unter dokumentierten Bedingungen zu ermöglichen.
Dadurch erhalten die Teams eine gemeinsame Plattform für unterschiedliche Forschungsfragen, während gleichzeitig Änderungen und Testbedingungen sichtbar bleiben. Jede Konfiguration erfordert weiterhin passende Modelle, Steuerungseinstellungen und eine Validierung für die vorgesehene Aufgabe.

Über RoboParty
RoboParty wurde 2025 in Shanghai gegründet und entwickelt humanoide Hardware, Bewegungssteuerung, Software und Open-Source-Tools für die Robotikforschung und die Entwicklung verkörperter KI.
GitHub: github.com/Roboparty/RP1
Web : roboparty.com
Medien : marketing@roboparty.com
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Mit einem betont unterhaltsamen und zugleich programmatischen Auftritt hat der Kanton Schwyz seine Rolle als Gastkanton an der 83. Olma in St. Gallen übernommen. Bereits die offizielle Eröffnungsfeier im Theater St. Gallen zeigte, wie breit sich der Innerschweizer Kanton präsentieren will – kulturell, politisch und touristisch. Unter dem Motto «Schwyz liefert» rückt der Kanton während elf Tagen ein gutes Stück weiter nach Osten und nutzt die Publikumsmesse als Schaufenster für seine Produkte, sein Brauchtum und seine Eigenheiten.
Musikalisch setzte Schwyz zum Auftakt auf vertraute Namen mit regionalen Wurzeln: Unter der geistreichen, pointierten Moderation der Schwyzer Dirigentin Graziella Contratto spannten Jodlerin Nadja Räss, Schwyzerörgeler Markus Flückiger, Kontrabassist Pirmin Huber, Violinist Raphael Nussbaumer, das Ensemble Kulturschock mit Mezzosopranistin Lydia Opilik sowie Sängerin Linda Elys den Bogen von Volksmusik über Klassik bis Pop. Das Publikum im Stadttheater dankte den Schwyzer Klängen, die sonst eher zwischen Mythen und Rigi zuhause sind, mit tosendem Applaus.
Auch die Bundespolitik war prominent vertreten. Bundesrat Guy Parmelin eröffnete die Messe traditionsgemäss mit einem Ferkel – in diesem Jahr mit Säuli Vivienne, das sich beim Fototermin mit lautem Quieken gegen den Auftritt wehrte. Der Landwirtschaftsminister nutzte die Bühne, um die Olma als «herausragenden Begegnungsort» zwischen Konsumenten und Landwirtschaft zu würdigen und sprach von einer «Schweiz im Kleinformat», in der Fachleute, Familien, Politiker und Tiere zusammenkommen. Gleichzeitig verwies er auf die «Ernsthaftigkeit der Lage» für die Landwirtschaft, etwa mit Blick auf Trockenheit und grosse Hitze im vergangenen Sommer.
Der Schwyzer Landammann Sandro Patierno und Regierungsrätin Petra Steimen-Rickenbacher, Präsidentin des Organisationskomitees für den Gastkanton-Auftritt, stellten den Kanton ins Zentrum. Patierno zeigte sich besonders stolz auf den in Übergrösse ausgestellten Bundesbrief, das Hölloch und die legendären Wetterpropheten und spielte im Bühnengespräch mit Contratto mit dem Motto «Schwyz liefert». Humor bewies er auch, als er – gefragt nach seinen Lieblingstieren – Wildsäue, Wölfe und die Asiatische Hornisse nannte und festhielt, der Kanton Schwyz «liefere» auch in dieser Hinsicht. Verwaltungsratspräsident Markus Streckeisen erklärte die Olma schliesslich offiziell für eröffnet und erinnerte daran, dass die Messe aus dem Zusammenspiel vieler Menschen und Partnerschaften entstehe.
Während der elf Messetage, die in St. Gallen als «fünfte Jahreszeit» gelten, setzt der Gastkanton auf ein Konzept mit zahlreichen Boxen, in denen Besucher Produkte und Bräuche aus Schwyz entdecken können. Neben Klassikern wie der Degustationshalle bleibt auch das traditionelle Säulirennen um 16 Uhr ein Publikumsmagnet. Für Bundesrat Parmelin, der direkt von einem Staatsbesuch in Neu-Delhi an den «etwas kleineren Flughafen» Altenrhein reiste, ist der Gang durch die Olma mehr als Folklore: Er bezeichnete den offenen Dialog zwischen Produzenten, Verarbeitern, Händlern, Konsumenten und Regulierungsbehörden als zentral – eine Botschaft, die zum Selbstverständnis der Messe und zum Auftritt des Gastkantons gleichermassen passt.