Sieben internationale Vordenker der Gastronomie schließen sich zusammen, um die nächste Generation der Gastronomie zu fördern und eine Brücke zwischen Kulinarik, Kultur und Nachhaltigkeit zu bauen.
MAILAND, 27. August 2026 /PRNewswire/ -- Die S.Pellegrino Young Chef Academy hat die sieben kulinarischen Visionäre bekannt gegeben, die beim großen Finale des Wettbewerbs der S.Pellegrino Young Chef Academy 2026–27 die Jury bilden werden.
Die Multimedia-Pressemitteilung finden Sie hier:
https://www.multivu.com/s_pellegrino/9412851-en-cultural-disruptors-culinary-icons-unveiled-global-jury-young-chef-academy-competition-2026-27
Der Wettbewerb der S.Pellegrino Young Chef Academy hat das Ziel, vielversprechende junge Köchinnen und Köche zu entdecken, gezielt zu fördern und auf ihrem Weg zu begleiten – denn sie werden die Zukunft der Gastronomie maßgeblich mitgestalten. Eine zentrale Rolle übernimmt dabei die internationale Jury. Ihr gehören renommierte Köchinnen und Köche aus aller Welt an, die nicht nur durch ihre kulinarischen Leistungen überzeugen, sondern auch unterschiedliche Werte, Perspektiven und umfassende Erfahrung in der Förderung junger Talente einbringen.
Die internationale Jury wird die Finalistinnen und Finalisten nicht nur beurteilen, sondern sie zugleich als Mentoren, Talentscouts und Förderer begleiten. Angesichts des rasanten Wandels in der Branche werden diese sieben renommierten Persönlichkeiten in Mailand die vielversprechendsten Nachwuchstalente der Welt bewerten, die das 30. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Maßgeblich sind dabei die drei zentralen Kriterien der Akademie: technisches Können, Kreativität und eine klar erkennbare persönliche Haltung. Die Jury möchte junge Köche entdecken, die die Gastronomie nicht nur als Kunstform verstehen, sondern auch als wirkungsvolles Mittel für sozialen Wandel, ökologische Verantwortung und den Erhalt kulinarischer Traditionen.
DIE INTERNATIONALE JURY: MENTOREN DER ZUKUNFT
Die sieben Jurymitglieder kommen aus unterschiedlichen Kulturkreisen und vertreten jeweils eigene kulinarische Philosophien – doch eines verbindet sie: Sie alle sind überzeugt, dass die Zukunft der Gastronomie in den Händen von Köchinnen und Köchen liegt, die technische Exzellenz mit Kreativität, Verantwortungsbewusstsein und Zielstrebigkeit verbinden. Indem sie die Finalistinnen und Finalisten begleiten, beurteilen und fördern, unterstützen sie die Akademie maßgeblich dabei, jene Talente zu entdecken, die künftig Verantwortung in der Branche übernehmen können.
Enrico „Chicco" Cerea (Da Vittorio, Italien) – Cerea zählt zu den herausragenden Vertretern der italienischen Haute Cuisine. Unter seiner Leitung behauptet das Da Vittorio in Brusaporto seit 2010 seine Auszeichnung mit drei Michelin-Sternen. Bekannt für seine außergewöhnliche handwerkliche Präzision und sein Engagement für nachhaltige Projekte – unter anderem im Bereich der vertikalen Landwirtschaft –, verkörpert Cerea die zeitlosen Grundlagen der Kochkunst: technisches Können, Konsequenz und die Disziplin, die es braucht, um ein international erfolgreiches Gastronomieunternehmen zu führen. „Ganz gleich, wie modern unsere Techniken auch werden mögen – der Respekt vor den Zutaten bleibt unantastbar", sagt er. „Die nächste Generation muss verstehen, dass eine Küche ein Unternehmen ist, das auf Teamarbeit, Disziplin und dem tiefen Wunsch beruht, den Gästen Freude zu bereiten."
Rodolfo Guzmán (Boragó, Chile) – Guzmán hat die chilenische Küche grundlegend neu gedacht. In seinem Restaurant Boragó in Santiago erschließt er die kulinarische Vielfalt des Landes aus einer neuen Perspektive und rückt dabei heimische Zutaten und überliefertes Wissen in den Mittelpunkt. Das Restaurant wurde 2021 von The World's 50 Best Restaurants zum nachhaltigsten Restaurant der Welt gekürt. In seinem Forschungszentrum CIB untersucht er heimische Zutaten und traditionelle chilenische Lebensmittel und entwickelt Möglichkeiten, sie im Sinne einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft zu nutzen. „Echte kulinarische Nachhaltigkeit ist ein wechselseitiger Dialog mit der Natur und dem Wissen unserer Vorfahren", sagt er. „Ich freue mich darauf, junge Köche kennenzulernen, die ihre eigene Region mit neuen Augen betrachten, köstliche neue Möglichkeiten in Zutaten entdecken und die Grenzen der Kochkunst erweitern."
Junghyun „JP" Park (Atomix, USA) – Der in Seoul geborene und in New York lebende Park hat die koreanische Küche auf der internationalen Bühne neu definiert. Sein Flaggschiff-Restaurant Atomix ist mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnet und belegt Platz 12 auf der Liste der The World's 50 Best Restaurants. Mit seinem Hintergrund in den Lebensmittelwissenschaften bereichert Park die Jury mit seiner Fähigkeit zum konzeptionellen, forschungsorientierten Denken. „Wahre Innovation entsteht durch gründliches Studium", sagt er. „Ich suche Köche, die sich durch wissenschaftliche Neugier und unermüdliche Liebe zum Detail auszeichnen und die zeigen, dass sie eine traditionelle Küche zu etwas weiterentwickeln können, das weltweit Anklang findet."
Küchenchefin Pichaya „Pam" Soontornyanakij (Potong, Thailand) – wurde zur weltbesten Köchin 2025 und zur besten Köchin Asiens 2024 gekürt. Soontornyanakij ist die erste asiatische bzw. thailändische Köchin, die sich diese Titel sichern konnte. In ihrem mit einem Michelin-Stern ausgezeichneten Restaurant Potong in Bangkok kreiert sie innovative thailändisch-chinesische Gerichte im historischen, 120 Jahre alten ehemaligen Apothekenhaus ihrer Familie. Soontornyanakij will sich für die Kunst des Geschichtenerzählens und das kulturelle Erbe einsetzen. „Ich möchte, dass technische Meisterschaft mit Tradition verschmilzt", sagt sie. „Über die kulinarischen Fähigkeiten hinaus suche ich junge Führungspersönlichkeiten, die Zielstrebigkeit zeigen und ihre Plattform nutzen werden, um kulinarische Traditionen am Leben zu erhalten."
Jessica Rosval (Al Gatto Verde, Italien) – Die aus Kanada stammende Rosval hat über ein Jahrzehnt an der Seite von Massimo Bottura gearbeitet und dem Restaurant Al Gatto Verde in Modena einen Michelin-Stern beschert. Im Jahr 2024 wurde sie von The World's 50 Best Restaurants für ihr Engagement im Restaurant Roots als Champion of Change ausgezeichnet. Das Sozialrestaurant ist Teil eines von Rosval mitbegründeten Vereins, der sich für die gesellschaftliche und berufliche Integration von Frauen einsetzt. Rosvals Arbeit steht für eine Gastronomie, die soziale Teilhabe und Selbstbestimmung fördert und damit weit über den Restaurantbetrieb hinauswirkt. „Der moderne Koch ist mehr als nur ein Koch; er ist ein Hüter der Kultur und ein Motor des Wandels", sagt sie. „Ich suche Talente, die verstehen, welche Kraft das Essen hat, Menschen zusammenzubringen, Traditionen zu bewahren, neue Möglichkeiten zu schaffen und bedeutungsvolle Geschichten zu erzählen – und diese Ideen in unvergessliche kulinarische Erlebnisse zu verwandeln."
Ana Roš (Hiša Franko, Slowenien) – Als eine von weltweit nur neun Köchinnen, die eine mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnete Küche leiten, ist die Autodidaktin Roš in ihrem Restaurant Hiša Franko in Kobarid eine Meisterin der regionalen Traditionen. Als Jurymitglied wird sie beurteilen, wie junge Köche geografische Einschränkungen in lokale, nachhaltige Meisterwerke verwandeln. „Ich suche nach kulinarischem Mut – nach jemandem, der keine Scheu hat, sein Heimat und seine Identität durch seine Gerichte zum Ausdruck zu bringen", sagt sie. „Die Zukunft der Gastronomie gehört denen, die ihr Terroir respektieren und gleichzeitig mit konventionellen Regeln brechen."
Martino Ruggieri (Maison Ruggieri, Frankreich) – Als brillanter Küchenchef und Inhaber des La Maison Ruggieri am Palais-Royal in Paris verbindet Ruggieri sein stolzes italienisches Erbe mit den meisterhaften französischen Techniken, die er als langjähriger Küchenchef des mit drei Michelin-Sternen ausgezeichneten Pavillon Ledoyen verfeinert hat. Der Gewinner des Bocuse d'Or Italien 2017 bringt seine Erfahrung aus dem Spitzenwettkampf in die Jury ein und wird mit künstlerischer Präzision beurteilen, wie die Finalisten mit enormen Druck umgehen können. „Gastronomie ist ein Spannungsfeld zwischen technischer Disziplin und stiller Emotion", sagt er. „Ich werde beurteilen, wie die Finalisten mit dem enormen Druck auf der Bühne umgehen und wie sie strenges klassisches Handwerk in ein zutiefst persönliches, künstlerisches Statement umsetzen."
DER WEITERE VERLAUF DES WETTBEWERBS
In aktuellen Phase des Wettbewerbs bereiten sich die besten Nachwuchsköche aus aller Welt (die von Alma und der International School of Italian Culinary Arts ausgewählt wurden) auf die anspruchsvollen Regionalfinals vor.
Die 15 Regionalfinals bilden den nächste Schritt bei der Suche nach jenen jungen Kochtalenten, die die kulinarische Landschaft von morgen prägen werden. Unter der Anleitung führender Köche aus aller Welt werden die Finalisten nicht nur ihre technische Exzellenz, sondern auch ihre Kreativität, ihr Engagement und ihre persönliche Vision unter Beweis stellen, bevor sie ins große Finale in Mailand einziehen können.
Die regionalen Jurys wählen die regionalen Gewinner des S.Pellegrino Young Chef Academy Awards aus. Die Auszeichnung geht an die Nachwuchsköchin oder den Nachwuchskoch, die technisches Können, Kreativität und eine zukunftsweisende Vision am überzeugendsten miteinander verbinden. Darüber hinaus werden drei Sonderpreise vergeben, die verschiedene Facetten der modernen Gastronomie würdigen:
Die regionalen Gewinner des S.Pellegrino Young Chef Academy Awards qualifizieren sich für das große Finale in Mailand, wo sie unter der Anleitung erfahrener Köche ihren Signature Dish kochen und der internationalen Jury präsentieren werden.
Um den Verlauf des Wettbewerbs zu verfolgen, besuchen Sie bitte: sanpellegrinoyoungchefacademy.com.
Über S.Pellegrino und Acqua Panna
S.Pellegrino, Acqua Panna und Sanpellegrino Italian Sparkling Drinks sind internationale Marken der Sanpellegrino S.p.A. mit Sitz in Mailand, Italien. Die in mehr als 150 Ländern über Filialen und Händler auf allen fünf Kontinenten vertriebenen Produkte stehen für Qualität und etablierte Exzellenz. Sie verkörpern den italienischen Stil als eine Synthese aus Genuss, Gesundheit und Wohlbefinden. Mit seinen ikonischen Produkten und einer über 120-jährigen Geschichte ist Sanpellegrino das führende Unternehmen in Italien im Bereich der alkoholfreien Getränke. Es bietet eine breite Palette von Mineralwässern, Aperitifs und Erfrischungsgetränken an.


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Die Schweizer Stimmberechtigten haben einer Verschärfung des Zivildienstgesetzes zugestimmt. Laut definitiven Ergebnissen votierten 52,5 Prozent für die Reform, rund 47,5 Prozent dagegen. Damit setzte sich der Kurs von Bundesrat und Parlament durch, den Zivildienst wieder klar als Ausnahme und nicht als gleichwertige Alternative zum obligatorischen Militärdienst zu definieren. Die Stimmbeteiligung lag mit rund 58 Prozent vergleichsweise hoch; 1'690'343 Personen legten ein Ja in die Urne, 1'531'878 stimmten Nein.
Das Ergebnis offenbart deutliche regionale Bruchlinien. Während viele deutschsprachige Kantone die Reform klar unterstützten – etwa Aargau mit 56,2 Prozent, St. Gallen mit 58,9 Prozent, Graubünden mit 59,3 Prozent und Luzern mit 56,9 Prozent Ja – fiel das Verdikt in der Romandie gespalten aus. Genf, Waadt, Neuenburg und Jura lehnten die Vorlage ab, mit Nein-Anteilen von bis zu gut 60 Prozent im Jura. Basel-Stadt stellte sich ebenfalls gegen die Verschärfung, und der Kanton Zürich kippte nach Auszählung der städtischen Stimmen knapp ins Nein-Lager. Demgegenüber sagten Wallis (57,1 Prozent), Freiburg (50,2 Prozent) und das Tessin (53,9 Prozent) Ja zur Reform.
Kern der Vorlage ist ein Paket von sechs Massnahmen, die den Wechsel aus der Armee in den Zivildienst deutlich unattraktiver machen sollen. Künftig müssen alle, die in den Zivildienst wechseln, mindestens 150 Diensttage leisten – unabhängig davon, wie viele Tage im Militär noch offen wären. Für Unteroffiziere und Offiziere gilt damit neu derselbe Umrechnungsfaktor von 1,5 Zivildiensttagen pro verbleibendem Militärdiensttag wie für einfache Soldaten. Wer alle Armee-Ausbildungstage bereits absolviert hat, kann künftig nicht mehr in den Zivildienst wechseln, um der Schiesspflicht zu entgehen.
Zusätzlich werden der zeitliche Rahmen und die Einsatzmöglichkeiten enger gezogen. Zivildienstleistende müssen ab dem Jahr nach ihrem ersten Einsatz jährlich Dienst leisten, bis alle vorgeschriebenen Tage erfüllt sind. Wer vor oder während der Rekrutenschule ein Gesuch stellt, muss den langen Anfangseinsatz von 180 Tagen bereits im Jahr nach der Zulassung absolvieren. Einsätze, die ein begonnenes Medizinstudium voraussetzen, werden gestrichen – offiziell, weil der Armee medizinisches Personal fehlt. Bürgerliche Parteien werteten das Ja als Bestätigung, dass der Zivildienst eine Ausnahme bleiben solle; die links-grüne Nein-Allianz verweist angesichts des knappen Resultats auf die breite gesellschaftliche Unterstützung für den Zivildienst und kündigt an, weitere Verschärfungen bekämpfen zu wollen.