PARIS, Frankreich, 5. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Während VinFast seine Präsenz in ganz Europa weiter ausbaut – von den großen Ballungszentren in Frankreich und Deutschland hin zu aufstrebenden Märkten für Elektromobilität –, positioniert sich das vietnamesische Unternehmen als mehr als nur ein neuer Hersteller von Elektrofahrzeugen.
VinFast baut kontinuierlich ein technologieorientiertes Ökosystem auf, das die Elektrofahrzeuge unterstützt und dessen Schwerpunkt auf intelligenter Mobilität und nachhaltiger Innovation liegt. Diese weitreichende Vision gewinnt in Europa zunehmend an Bedeutung, wo Verbraucher, Regulierungsbehörden und Akteure der Branche immer mehr Wert auf softwaredefinierte Fahrzeuge, intelligenten Verkehr und zukunftsfähige Mobilitätslösungen legen.
Vor kurzem gaben VinFast und Autobrains eine strategische Zusammenarbeit bei einem Programm für autonomes Fahren der Stufe 4 in Südostasien bekannt, das auf NVIDIA DRIVE Hyperion basiert. Die Zusammenarbeit markiert einen neuen Schritt in VinFasts Strategie, fortschrittliche Technologien für autonomes Fahren zu erschwinglichen Preisen zugänglich zu machen und gleichzeitig einen praxisorientierten Ansatz für autonome Mobilitätslösungen in den hochkomplexen Verkehrsbedingungen der Region zu ermöglichen.
VinFast entwickelt auf Basis von NVIDIA DRIVE Hyperion 10 und der „Agentic AI"-Software von Autobrains zunächst eine Plattform für autonomes Fahren der Stufe 4 für Südostasien. Mit dichtem Verkehr, vielfältigen Fahrverhaltensweisen und hochdynamischen städtischen Umgebungen, stellt Südostasien ein anspruchsvolles Testgebiet für autonomes Fahren dar.
Für VinFast bietet das Programm einen Weg, fortschrittliche autonome Fahrfunktionen auf den Markt zu bringen, ohne die hohen Kosten, die bisher eine breitere Einführung verhindert haben. NVIDIA DRIVE Hyperion verschafft VinFast eine bewährte Hardware- und Software-Grundlage und reduziert damit den Integrationsaufwand, der autonome Fahrzeugprogramme normalerweise um Jahre verzögert.
Die Zusammenarbeit der drei Partner kommt zu einem Zeitpunkt, an dem das autonome Fahren mit drei hartnäckigen Herausforderungen konfrontiert ist: der Komplexität der Systeme, den Rechenkosten und der instabilen Leistung außerhalb kontrollierter Umgebungen. Um diese Probleme anzugehen, entwickeln VinFast, NVIDIA und Autobrains eine modulare Architektur, die Fahrzeugintegration, Hochleistungsrechner und „Agentic AI"-Software miteinander verbindet.
Im Gegensatz zu herkömmlichen End-to-End-Ansätzen verwendet die „Agentic AI" von Autobrains spezialisierte KI-Agenten, die nur dann aktiv werden, wenn die Fahrsituation dies erfordert. Dieser Ansatz ermöglicht ein präziseres, praxisnahes Schlussfolgern, einen geringeren Rechenaufwand sowie einen skalierbaren und kosteneffizienten Weg zur Autonomie.
Prof. Dr. Duong Nguyen, stellvertretender CEO von ADAS bei VinFast Global, sagte : „Fortschrittliche Mobilität sollte kein Luxus sein. VinFast hat es sich zum Ziel gesetzt, durch die Zusammenarbeit mit weltweit führenden Technologieunternehmen skalierbare und erschwingliche Lösungen für das autonome Fahren zu entwickeln. Gemeinsam mit Autobrains und NVIDIA erarbeiten wir einen praktischen und kosteneffizienten Weg hin zur Mobilität der Stufe 4 für die äußerst dynamischen realen Verkehrsbedingungen in Südostasien."
Igal Raichelgauz, CEO von Autobrains, kommentierte : „Gemeinsam mit NVIDIA und VinFast stellt Autobrains das erste Agentic Level 4 vor: entwickelt, um die Komplexität der realen Welt in großem Maßstab zu bewältigen, und ausgelegt für den Einsatz in Serienfahrzeugen. Die Skalierung der Autonomie erfordert einen Paradigmenwechsel – weg von immer größeren End-to-End-Modellen hin zu Echtzeit-Entscheidungsprozessen am Steuer."
Rishi Dhall, Vice President of Automotive bei NVIDIA, betonte : „Softwaredefinierte Fahrzeuge sind die treibende Kraft hinter dem Wandel in der Automobilindustrie. Durch die Entwicklung des Level-4-Programms von VinFast auf Basis von NVIDIA DRIVE Hyperion in Verbindung mit der Software von Autobrains, kann VinFast die Entwicklung sicherer, zuverlässiger autonomer Fahrzeuge beschleunigen, die für komplexe Fahrbedingungen im realen Verkehr ausgelegt sind und sich im Laufe der Zeit weiter verbessern."
Parallel zu seiner globalen Expansion investiert VinFast weiterhin in technologische Kompetenzen und erweitert sein Produktökosystem durch Partnerschaften mit führenden nationalen und internationalen Unternehmen. Dieser Ansatz ermöglicht es dem Unternehmen, die Produktqualität, das Nutzererlebnis und den Zugang zu intelligenten Elektrofahrzeugtechnologien auf den internationalen Märkten kontinuierlich zu verbessern.
In Europa bietet VinFast derzeit den Kompakt-SUV VF 6 und im D-Segment den SUV VF 8 an – zwei Modelle, die speziell auf die Bedürfnisse von Stadtfahrern und Familien zugeschnitten sind, die nach praktischen, vernetzten und nachhaltigen Mobilitätslösungen suchen.
Um Kunden während der gesamten Nutzungsdauer zu unterstützen, baut das Unternehmen zudem sein Vertriebs- und Kundendienstnetz durch Partnerschaften mit etablierten Händlergruppen in wichtigen europäischen Märkten aus. Es gewährleistet so den Zugang zu Fahrzeugservice, Wartung und Kundensupport.
VinFast baut seine Präsenz auf den europäischen Märkten aus. Die Kombination aus fortschrittlichen Fahrzeugtechnologien, einer wachsenden Produktpalette und einem sich verstärkenden Kundensupport-Ökosystem untermauert das Bestreben des Unternehmens, sich zu einem weltweit wettbewerbsfähigen Mobilitätsunternehmen zu entwickeln, das den Erwartungen von Autofahrern weltweit gerecht wird.
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Bystronic hat seine Erwartungen für das laufende Geschäftsjahr 2026 nach unten angepasst. Der Hersteller von Maschinen für die Blechbearbeitung rechnet zwar weiterhin mit einem höheren Nettoumsatz als im Vorjahr, erwartet jedoch keine Verbesserung der Profitabilität mehr. Bereits im zweiten Quartal 2026 dürften Auftragseingang, Nettoumsatz und Ergebnis unter den bisherigen Annahmen liegen, obwohl sie gegenüber dem ersten Quartal zulegen sollen.
Das Management verweist auf anhaltend schwierige Marktbedingungen im Kerngeschäft. Während die Nachfrage nach Biegelösungen stabil bleibt, leidet das Lasergeschäft weiter unter einer schwachen Marktlage. Geringere Kapazitätsauslastung und Preisdruck im Verkauf von Einzelmaschinen wirken zusätzlich auf die Marge. Hinzu kommt, dass der Trend zu stärker automatisierten Lösungen zwar den Auftragsbestand stützt, die Projekte jedoch längere Laufzeiten haben und sich der hohe Auftragsbestand dadurch langsamer in Nettoumsätze umwandelt.
Einen Lichtblick liefert die neu geschaffene Geschäftseinheit Bystronic Rofin. Sie trägt nach Unternehmensangaben weiterhin positiv zum Konzernergebnis bei, gestützt von einer robusten Nachfrage nach Anwendungen im Halbleiterbereich. Dieser Bereich soll auch dazu beitragen, dass der Konzernumsatz 2026 insgesamt über dem Niveau des Vorjahres liegt, auch wenn die Ergebnisqualität im Vergleich zu 2025 zurückbleiben dürfte.
Konkrete Zahlen zu Auftragseingang, Umsatz und Ergebnis nannte Bystronic bislang nicht. Ausführlichere Informationen zur Geschäftsentwicklung und zum weiteren Ausblick will das Unternehmen mit dem Halbjahresbericht vorlegen, der am 23. Juli veröffentlicht werden soll. Dann dürfte sich zeigen, in welchem Ausmass der Druck im Lasergeschäft und die Verzögerungen bei Automationsprojekten auf die Jahresziele durchschlagen – und wie stark Bystronic Rofin diese Effekte im laufenden Jahr abfedern kann.