Vom Rohstoffexport bis zum globalen Markenbau: Kaschmir vertieft die industrielle Zusammenarbeit zwischen China und Italien
MAILAND und SHANGHAI, 23. September 2026 /PRNewswire/ -- Am 22. September 2026 fand die Veranstaltung „Oriental Cashmere Radiance: Die Milan Moment"-Veranstaltung zur Förderung von Yulin-Kaschmir 2026 fand erfolgreich im Nationalmuseum für Wissenschaft und Technologie „Leonardo da Vinci" in Mailand, Italien, statt. Mehr als 100 Gäste aus China und Italien, darunter Vertreter aus Politik und Wirtschaft, führende Persönlichkeiten der Branche sowie Medienvertreter, nahmen an der Veranstaltung teil.

Im Rahmen der Veranstaltung fanden zwei wichtige Veranstaltungen statt: B2B-Geschäftskontaktvermittlung und eine Markenpräsentation der Branche. Darin wurden die Entwicklung der Kaschmirindustrie in Yulin sowie die Markenkompetenzen entlang der gesamten Wertschöpfungskette hervorgehoben, was den Übergang vom Rohstoffexport zur globalen Markenexpansion unterstützt. Im Rahmen der Matchmaking-Veranstaltung führten führende italienische Einkäufer und Einkäufer von Modemarken intensive Gespräche mit den Leitern der Kaschmirunternehmen aus Yulin und identifizierten zahlreiche Kooperationsmöglichkeiten.
Bei der Markenpräsentation hielten Francesco Vassallo, stellvertretender Bürgermeister der Metropolregion Mailand, Zhang Chenggang, Generalkonsul der Volksrepublik China in Mailand; sowie Mario Boselli, Präsident der Stiftung „Italy China Council" und Ehrenpräsident der Nationalen Kammer für italienische Mode, hielten Ansprachen und setzten damit ein positives Zeichen für eine vertiefte Zusammenarbeit zwischen China und Italien in der Modebranche.
Yulin in China ist weltweit ein bedeutender Herkunftsort für hochwertiges ökologisches Kaschmir und Chinas größter Forschungs-, Entwicklungs- und Produktionsstandort für Winterbekleidung aus Wolle. Das Unternehmen hat eine lückenlose Wertschöpfungskette in der Kaschmirindustrie aufgebaut. Auch in Zukunft wird Yulin die internationale industrielle Zusammenarbeit weiter vertiefen und die Wärme und den Glanz des Kaschmirs aus Yulin auf die globale Bühne bringen.
Vier repräsentative Unternehmen aus Yulin – Yingguo Industry, Shaanxi Tuocheng Cashmere Industry Technology, Yulin Yanglaoda und HBEH – betraten nacheinander die Bühne, um ihre Marken vorzustellen und dabei hochwertige Kaschmirbekleidung sowie ihre Fertigungskapazitäten entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu präsentieren. Zudem unterzeichneten sie Kooperationsvereinbarungen zum Markteintritt mit zwei italienischen Einkaufsunternehmen, Casile & Casile und IWC, und legten damit den Grundstein für eine direkte Zusammenarbeit zwischen den Kaschmir-Marken aus Yulin und den europäischen High-End-Einkaufs- und Einzelhandelsnetzwerken.

Im Anschluss an die Veranstaltung führten die vier Unternehmen aus Yulin gemeinsam eine Markeneinführung durch, bei der nacheinander Kaschmirkleidungsstücke präsentiert wurden. Die italienische Sängerin chinesischer Herkunft, Nie Hongmei, sang italienische Klassiker und Volkslieder aus dem Norden der Provinz Shaanxi, begleitet von Yangko-Tänzen aus dem Norden der Provinz Shaanxi. Die kulturelle Darbietung stieß bei Gästen, Fachleuten aus der Branche und Medienvertretern auf breite Begeisterung.
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Sandro Brotz kehrt dem Schweizer Radio und Fernsehen den Rücken und wechselt Anfang 2027 zur Boulevardzeitung «Blick». Der 56-jährige Journalist, derzeit Moderator und stellvertretender Leiter der Polit-Talksendung «Arena», wird SRF Ende Januar 2027 verlassen. Bis voraussichtlich Mitte Januar führt er weiterhin durch die «Arena». Beim zum Ringier-Konzern gehörenden «Blick» soll Brotz einen neuen Video-Podcast aufbauen und moderieren, der mehrmals pro Woche Themen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft aufgreift.
Der Schritt markiert das Ende einer knapp 15-jährigen SRF-Ära für Brotz. Seit seinem Wechsel nach Leutschenbach im Juni 2012 prägte er zunächst als Moderator der investigativen Sendung «Rundschau» das Programm, später zusätzlich als Gastgeber des «Rundschau Talk». 2019 übernahm er schliesslich die «Arena» von Jonas Projer. Als Grund für den Wechsel nennt Brotz die Möglichkeit, bei «Blick» ein neues Format mitzuentwickeln und damit über die Rolle des klassischen Moderators hinauszugehen. Ganz neu ist das Ringier-Umfeld für ihn nicht: Vor seiner SRF-Zeit war er bereits unter anderem stellvertretender Chefredaktor des «SonntagsBlick».
Der Abgang von Brotz wirft bei SRF unmittelbar die Nachfolgefrage auf. Als Topfavorit galt zuletzt sein Kollege Mario Grossniklaus, der seit 2024 einmal im Monat die «Arena» moderiert und damit Brotz entlastet. Der 49-Jährige hat dieser Spekulation nun jedoch eine klare Absage erteilt. Auf Linkedin schrieb Grossniklaus, er werde sich nicht auf die Nachfolge seines «geschätzten Kollegen» bewerben. Stattdessen wolle er sich auf seine Aufgaben in der Wahlleitung von SRG und SRF konzentrieren – eine Funktion, die er als «grösste und spannendste Aufgabe» seiner bisherigen Karriere bezeichnet.
Mit der Absage von Grossniklaus bleibt offen, wer Brotz ab etwa Mitte Januar beerben wird. SRF verweist darauf, man wolle sich vorerst auf eine geordnete Übergabe der «Arena» konzentrieren. Der Wechsel von Brotz reiht sich ein in eine Serie prominenter Abgänge von SRF in Richtung Dufourstrasse: Bereits zuvor hatten unter anderem Reto Scherrer, Steffi Buchli, Christine Maier, Hannes Britschgi und der frühere «Arena»-Moderator Jonas Projer den Schritt zum Ringier-Konzern gewagt. Die Motive reichen von besseren Angeboten bis hin zum Wunsch, den eigenen Namen in neuen Rollen und Formaten zu positionieren – mit sehr unterschiedlichem Ausgang.