Orion Innovation erhält die Zertifizierung nach ISO/IEC 42001

09.10.2026

Die Zertifizierung untermauert Orions Ansatz „Responsible-by-Design", mit dem das Unternehmen andere Unternehmen bei der operativen Umsetzung von KI unterstützt.

ISELIN, New Jersey, 9. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Orion Innovation („Orion"), ein auf Daten und KI spezialisierter Dienstleister im Bereich Softwareentwicklung, gab heute bekannt, dass das Unternehmen die Zertifizierung nach ISO/IEC 42001:2023, der internationalen Norm für Managementsysteme für künstliche Intelligenz (Artificial Intelligence Management System, AIMS), erhalten hat.

Orion-Innovation Logo

Da Unternehmen den Schritt von der experimentellen Nutzung von KI hin zu einer flächendeckenden Einführung vollziehen, wird eine solide Governance immer wichtiger. Die Zertifizierung von Orion unterstreicht das Engagement des Unternehmens für bewährte Verfahren im Bereich des KI-Managements, darunter Governance, Risikomanagement, Rechenschaftspflicht, Überwachung und kontinuierliche Verbesserung.

„KI birgt ein enormes Potenzial, die Arbeitsweise von Unternehmen zu verändern, doch um dieses Potenzial auszuschöpfen, ist Vertrauen erforderlich", sagte Pradeep Menon, Betriebsleiter und Präsident von Orion Innovation. „Bei Orion konzentrieren wir uns darauf, Unternehmen dabei zu unterstützen, KI in die Praxis umzusetzen, um messbare Geschäftsergebnisse zu erzielen. Diese Zertifizierung unterstreicht, dass Governance und Rechenschaftspflicht fester Bestandteil unseres Ansatzes im Bereich KI sind, was unseren Kunden mehr Vertrauen bei der Einführung und Skalierung dieser Technologie vermittelt."

Orion unterstützt die operative Umsetzung von KI, indem es Kompetenzen in den Bereichen KI, Daten, Cloud, Softwareentwicklung und Experience Design bündelt. Sein „Responsible-by-Design"-Ansatz verbindet KI-gestützte Softwarebereitstellung mit Governance, Sicherheit und menschlicher Aufsicht, um Unternehmen dabei zu unterstützen, KI vom Experimentierstadium in die Produktionsphase zu überführen.

„Wir haben zudem Tools entwickelt, die Unternehmen dabei unterstützen sollen, die Einhaltung der Norm ISO/IEC 42001 in ihrem wachsenden Ökosystem von KI-Agenten umzusetzen und kontinuierlich zu überwachen", erklärte Rajul Rana, Leitung der Technikabteilung bei Orion Innovation.

ISO/IEC 42001:2023 bietet einen strukturierten Rahmen für Organisationen, die KI-Systeme entwickeln, bereitstellen oder nutzen. Für Orion untermauert diese Zertifizierung sein Engagement, ein Gleichgewicht zwischen der Geschwindigkeit der KI-Innovation und den Steuerungsmechanismen herzustellen, die Unternehmen benötigen, um diese Technologie verantwortungsvoll einzusetzen.

Informationen zu Orion Innovation

Orion Innovation ist ein auf Daten und KI spezialisierter Partner für Software-Engineering-Dienstleistungen mit fundierter Cloud-Expertise, der digitale Erlebnisse entwickelt, die messbaren geschäftlichen Mehrwert schaffen. Mit seiner starken globalen Präsenz unterstützt Orion Unternehmen dabei, ihre Technologie zu modernisieren, aufzubauen, zu skalieren und in Betrieb zu nehmen.

Stellen Sie sich vor, was als Nächstes kommt. Entwickeln Sie das, was zählt.

Weitere Informationen finden Sie unter , orioninnovation.com und.

Pressekontakt:

Christina Potter

Media@orioninc.com 

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Restrukturierung, Stellenabbau, Übernahme: Rieter vollzieht Personalwende im Top-Management

08.10.2026

Beim Winterthurer Textilmaschinenhersteller Rieter kommt es zu einem abrupten Führungswechsel. CEO und Verwaltungsratspräsident Thomas Oetterli gibt beide Ämter per Ende Oktober ab. An die Spitze der Geschäftsführung rückt Anfang November der Branchenkenner Daniel Lippuner, während Carl Illi mit sofortiger Wirkung das Präsidium des Verwaltungsrats übernimmt. Rieter begründet den Schritt damit, dass nach der Umsetzung zentraler strategischer Projekte nun der Zeitpunkt gekommen sei, die Verantwortung in neue Hände zu legen.

Lippuner gilt als ausgewiesener Experte für Spinnmaschinen, Garnverarbeitung und Textilkomponenten. Er leitete früher den Textilmaschinenhersteller Saurer und zuvor den Bereich Oerlikon Textile Components. Zudem ist er Verwaltungsratspräsident und Miteigentümer von Heberlein Technology und damit weiterhin eng in der Chemiefaserindustrie verankert. Illi gehört dem Rieter-Verwaltungsrat seit 2017 an und wird vom Unternehmen ebenfalls als Textilexperte charakterisiert. Er soll das Präsidium mindestens bis zur nächsten Generalversammlung führen.

Oetterli, Jahrgang 1969 und früher Chef des Lift- und Rolltreppenherstellers Schindler, war im März 2023 zu Rieter geholt worden, um den bereits damals kriselnden Maschinenbauer zu stabilisieren. Noch im selben Jahr lancierte er das Performance-Programm «Next Level», das ein massives Kostensenkungs- und Restrukturierungspaket umfasst. Der Plan sah unter anderem vor, bis 2025 rund 1400 Vollzeitstellen vorwiegend in Deutschland, der Schweiz und weiteren europäischen Ländern abzubauen und Standorte zu konsolidieren. Parallel dazu übernahm Rieter im Februar die Textilmaschinensparte Barmag von OC Oerlikon, was mit einem deutlichen Anstieg der Verschuldung einherging.

Trotz dieser einschneidenden Massnahmen blieb die erhoffte Trendwende aus. Die Amtszeit Oetterlis war von einem ausserordentlich schwachen Marktumfeld mit anhaltender Nachfrageschwäche geprägt. 2024 hatte er zusätzlich das Präsidium des Verwaltungsrats übernommen – ein Doppelmandat, das den Aktionären ursprünglich als Übergangslösung zur konsequenten Umsetzung von «Next Level» verkauft worden war. Grösster Anteilseigner bei Rieter ist der Schweizer Industrielle Peter Spuhler mit einem Anteil von 33,1 Prozent; er sitzt ebenfalls im Verwaltungsrat. Der Führungswechsel in Winterthur folgt zeitlich auf eine ebenfalls angekündigte Neubesetzung an der Spitze von Stadler Rail, einem weiteren Unternehmen, an dem Spuhler die Kontrolle hält.