Die Übernahme verschafft zusätzliche Ressourcen, um die Produktinnovation voranzutreiben, Partnerschaften im Einzelhandel zu stärken und neue Möglichkeiten in verschiedenen Produktkategorien zu erschließen
CENTENNIAL, Colorado, 10. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Outward Hound (das „Unternehmen") gab heute bekannt, dass mit H.I.G. Capital verbundene Fonds die Mehrheitsbeteiligung am Unternehmen übernommen haben. Die Übernahme verschafft Outward Hound zusätzliche Unterstützung, um seine Produktfamilie für Hunde und Katzen weiter auszubauen, die Produktinnovation voranzutreiben, die Partnerschaften mit Kunden zu vertiefen und neue Möglichkeiten in weiteren Produktkategorien zu erschließen.

„Das ist ein aufregender Moment für das Unternehmen", sagte Jared Mosher, CEO von Outward Hound. „Die Unterstützung durch H.I.G. verschafft uns mehr Flexibilität, um in unsere Marken zu investieren, die Produktinnovation voranzutreiben und Wachstumschancen zu nutzen. Wir konzentrieren uns weiterhin darauf, das weiter auszubauen, was Outward Hound für Tierhalter und Handelspartner so wertvoll macht: Unverwechselbare Marken, eine starke Produktentwicklung und vertrauensvolle Kundenbeziehungen."
Vivek Jain, Geschäftsführer bei H.I.G. Capital, fügte hinzu: „Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit Outward Hound und dem Führungsteam das Geschäft auszubauen und die sich bietenden Chancen zu nutzen."
Über Outward Hound
Outward Hound® ist ein preisgekrönter Innovator, Entwickler, Hersteller und Vertreiber von hochwertigem Spielzeug, Spielen, Ausrüstung, Fressnäpfen, Schlafplätzen und Leckerlis für Hunde und Katzen. Zu den Marken des Unternehmens zählen Outward Hound®, Best Friends by Sheri®, Catstages™, Wholesome Pride Pet Treats®, Nina Ottosson®, Planet Dog® und Pupstages®. Outward Hound® hat seinen Hauptsitz außerhalb von Denver in Centennial, Colorado. Weitere Informationen finden Sie auf OutwardHound.com und folgen Sie @OutwardHound auf Instagram.
Informationen zu H.I.G. Capital
H.I.G. ist eine weltweit führende Gesellschaft für alternative Anlagen mit einem verwalteten Kapital von 75 Milliarden US-Dollar. Mit Hauptsitz in Miami und Niederlassungen in Atlanta, Boston, Chicago, Los Angeles, New York, San Francisco und Stamford in den Vereinigten Staaten sowie internationalen Partnerbüros in Hamburg, London, Luxemburg, Madrid, Mailand, Paris, Bogotá, Rio de Janeiro, Dubai und Hongkong hat sich H.I.G. darauf spezialisiert, mittelständischen Unternehmen sowohl Fremd- als auch Eigenkapital zur Verfügung zu stellen, wobei ein flexibler und operativ ausgerichteter Ansatz verfolgt wird, der auf Wertschöpfung abzielt. Seit der Gründung im Jahr 1993 hat H.I.G. weltweit in mehr als 400 Unternehmen investiert und diese betreut. Das aktuelle Portfolio der Gesellschaft umfasst mehr als 100 Unternehmen mit einem Gesamtumsatz von über 53 Milliarden US-Dollar. Weitere Informationen finden Sie auf der H.I.G.-Website unter hig.com.
Medienkontakt
Jared Mosher
CEO
E-Mail: Jared.Mosher@outwardhound.com
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Der Bundesrat verschärft im Streit um das Frühfranzösisch den Ton und greift zu einem bundesrechtlichen Instrument. Alle Primarschülerinnen und Primarschüler in der Schweiz sollen künftig zwingend eine zweite Landessprache lernen. Um dieses Ziel durchzusetzen, hat die Landesregierung eine Revision des Sprachengesetzes in die Vernehmlassung geschickt. Sie reagiert damit auf Vorstösse in mehreren deutschsprachigen Kantonen, Französisch aus den Stundenplänen der Primarschule zu streichen.
Im Zentrum steht die Frage, welche Rolle die Landessprachen im obligatorischen Unterricht spielen sollen. Für den Bundesrat ist dies eine «Frage von nationaler Bedeutung». Die Bundesverfassung verpflichte Bund und Kantone gemeinsam, die Landessprachen zu erhalten, die Verständigung zwischen den Sprachgemeinschaften zu stärken und nationale Minderheiten zu schützen, hält die Regierung fest. Der Bund sehe sich damit in der Verantwortung, den Zusammenhalt zwischen den Sprachregionen und den Respekt vor der sprachlichen Vielfalt zu sichern, während die Kantone ihr Schulwesen so zu harmonisieren hätten, dass Qualität und Durchlässigkeit des Bildungsraums Schweiz gewahrt bleiben.
Der Konflikt entzündet sich an der 2004 beschlossenen Sprachenstrategie der Kantone, die 2009 im HarmoS-Konkordat verankert wurde. Diese sieht vor, dass Kinder in der Primarschule zwei Fremdsprachen erlernen – darunter eine zweite Landessprache. In einzelnen Kantonen gibt es inzwischen Bestrebungen, den Unterricht einer Landessprache als Fremdsprache auf der Primarstufe zu streichen. Das widerspreche der gemeinsamen Strategie, schreibt der Bundesrat und zeigt sich über diese Entwicklung «beunruhigt».
Um gegenzusteuern, legt die Regierung zwei Varianten für eine Gesetzesänderung vor. Die erste folgt dem HarmoS-Modell: In der Primarschule sollen obligatorisch zwei Fremdsprachen unterrichtet werden, eine Landessprache und Englisch. Damit würde die heutige Praxis in den 15 HarmoS-Kantonen bundesrechtlich abgesichert und für alle gelten, sollte es nötig werden. Die zweite Variante lässt den Kantonen mehr Spielraum: Sie verpflichtet lediglich dazu, dass eine zweite Landessprache spätestens ab der Primarschule und durchgehend bis zum Ende der obligatorischen Schulzeit unterrichtet wird, ohne Englisch explizit als zweite Fremdsprache vorzuschreiben.
Mit der Revision will der Bundesrat den Rahmen abstecken für den Fall, dass die Kantone ihre Sprachenstrategie ganz oder teilweise aufgeben. Konkrete Entscheide sind noch offen: Zunächst läuft bis zum 5. Oktober 2026 eine Vernehmlassung, in der Kantone, Parteien und weitere Akteure Stellung beziehen können. Erst danach wird sich zeigen, ob sich das strengere HarmoS-Modell oder die flexibelere Lösung durchsetzt – und wie viel Gewicht der Bund seiner sprachpolitischen Rolle im Schulbereich tatsächlich geben will.