PassiveLogic stellt die weltweit erste generative Autonomie für Gebäude und industrielle Infrastruktur vor

08.07.2026
  • Die neue Autonomie der Stufe 3 von PassiveLogic verwandelt Gebäude in Arbeitsroboter.
  • Anwender können nun mithilfe von Physical-AI-Agenten Infrastruktur entwerfen, aufbauen und verwalten.
  • L3 koordiniert proaktiv die Gebäudesysteme, um den Komfort zu maximieren und den Energieverbrauch zu minimieren.

SALT LAKE CITY, 8. Juli 2026 /PRNewswire/ -- PassiveLogic, ein Pionier im Bereich der Physical-AI-Software für bebaute Umgebungen, gab heute die Einführung von „Full Level 3 Autonomy" bekannt, dem weltweit ersten System zur allgemeinen autonomen Steuerung von Gebäuden und Infrastrukturrobotik. Unter Nutzung des physikbasierten Weltmodells des Unternehmens koordiniert L3 von PassiveLogic kontinuierlich die Gebäudesysteme, antizipiert den Bedarf und nimmt vorab Anpassungen vor, um optimalen Komfort und optimale Effizienz zu gewährleisten.

Rendering of PassiveLogic's World Model

Was die vollständige Autonomie seit langem für Autos und Roboter verspricht, setzt PassiveLogic nun in realen, geschäftskritischen Gebäudebeständen um. Gebäude steuern ihre Systeme autonom mit und sorgen dabei für ein Gleichgewicht zwischen Komfort, Energieverbrauch, Betrieb und neu auftretenden Risiken, wenn sich die Bedingungen ändern – ohne ständige Feinabstimmung oder manuelle Eingriffe.

„Derzeit vollzieht sich weltweit ein grundlegender Wandel bei Gebäuden: Sie entwickeln sich von betrieblichen Belastungen zu aktiven Mitwirkenden, die als Teil der Belegschaft fungieren", sagte Thomas Kiessling, CEO von PassiveLogic. „Wir haben die Autonomie von der Theorie in den praktischen Einsatz in realen Umgebungen überführt – etwas, worauf die Branche seit Jahren gewartet hat."

Was Autonomie der Stufe 3 bedeutet: Gebäude werden zu Infrastrukturrobotern:

Gebäude, industrielle Anlagen und Rechenzentren gehören zu den komplexesten autonomen Systemen, die jemals zum Einsatz gekommen sind. Sie erfordern die Koordination von Tausenden miteinander verbundener Komponenten, mehrerer physischer Bereiche und Zeithorizonte, die von Millisekunden bis zu Jahrzehnten reichen.

Dennoch gehören die heutigen Gebäudeautomationssysteme größtenteils zur Stufe 0. Die Steuerung wird von den Programmierern fest einprogrammiert und funktioniert wie eine Blackbox: Es finden Handlungen statt, doch Vorsatz und Kausalität bleiben undurchsichtig.

Stufe 3 markiert einen grundlegenden Wandel, bei dem die Steuerung nicht mehr vorprogrammiert ist. Stattdessen wird die Steuerung zu einer KI-„White-Box", die dynamisch und trainierbar, aber gleichzeitig deterministisch und nachvollziehbar ist – ein Durchbruch für die KI-Branche.

Mit L3 von PassiveLogic, das auf NVIDIA-Technologie basiert, werden Veränderungen der physischen Umgebung autonom aus einem physikbasierten „Grounded World Model" (GWM) generiert. Das Weltmodell beschreibt die Gebäudeumgebung und deren Systeme: welche Anlagen vorhanden sind, warum sie existieren, wie sie sich verhalten, wie Handlungen kausal zu Ergebnissen führen und wie Menschen und Anlagen mit ihnen interagieren. Durch die Kombination dieser physikalischen Einschränkungen mit einer visuellen Darstellung der Umgebung werden Gebäude zu Robotern, die Objekte analysieren, Ergebnisse vorhersagen und Handlungen sicher und präzise ausführen können.

„Im nächsten Jahrzehnt wird die physikalische KI in jedes wichtige Infrastruktursystem auf der Erde integriert sein", sagte Kiessling. „Die Gewinner werden jene Unternehmen sein, die Intelligenz, Autonomie und praktische Ergebnisse in großem Maßstab miteinander verbinden können. PassiveLogic hat die grundlegende Plattform für die gebaute Umwelt geschaffen, um diese Zukunft zu ermöglichen, und damit den Weg für Infrastrukturrobotik geebnet, die die Produktivität steigern, die Sicherheit erhöhen und Emissionen senken wird."

PassiveLogic wird noch in diesem Jahr eine neue Stufe der Autonomie erschließen, das Lernen am Netzwerkrand ermöglichen und den Prognosehorizont erweitern.

Informationen zu PassiveLogic

PassiveLogic ist der Entwickler der weltweit ersten autonomen Infrastrukturplattform. Durch die Kombination von Physical AI, dem PassiveLogic-Weltmodell, autonomer Steuerung und einem vertikal integrierten Technologie-Stack ermöglicht PassiveLogic den Betrieb von Infrastruktur als intelligente, selbstverwaltende Systeme, die Leistung, Energieverbrauch, Ausfallsicherheit und Nutzererlebnis kontinuierlich optimieren. Die Mission des Unternehmens besteht darin, das Ingenieurwesen zu demokratisieren und den Übergang zu einer intelligenteren, nachhaltigeren und autonomeren gebauten Welt zu beschleunigen. Das Unternehmen wird von führenden Investoren unterstützt, darunter NVentures, Prologis Ventures, Addition, Johnson Controls, noa, Brookfield Growth, G2 Venture Partners und Keyframe Capital.

Weitere Informationen finden Sie auf www.passivelogic.com.

PassiveLogic is creator of the first platform for Autonomous Buildings.

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AmiGo-Projekt: Autonome Postautos sollen ab 2027 fahrerlos fahren

15.06.2026

Postauto treibt den Einsatz autonomer Fahrzeuge in der Ostschweiz voran und bereitet nach eigenen Angaben Europas grösstes Robo-Taxi-Netz vor. Das Bundesamt für Strassen (Astra) hat dem Unternehmen eine Ausnahmebewilligung erteilt, damit die speziell ausgerüsteten E-Autos im St. Galler Rheintal sowie in den Kantonen Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden automatisch verkehren dürfen. Seit dem 1. Juni sind die Fahrzeuge in einem rund 80 Quadratkilometer grossen Gebiet unterwegs – vorerst noch zu Testzwecken und mit Sicherheitsfahrerinnen und -fahrern an Bord.

Herzstück des Projekts ist die Flotte von bis zu 25 sogenannten "AmiGo"-Fahrzeugen, die im Endausbau mit Automatisierungsgrad Level 4 fahren sollen. Postauto kooperiert dafür mit Apollo Go, der Robotaxi-Sparte des chinesischen Technologiekonzerns Baidu. Die Fahrzeuge werden im typischen Postauto-Gelb lackiert und elektrisch betrieben. Während der Testphase dürfen die Sicherheitsfahrer ihre Hände vom Lenkrad nehmen; sie können jedoch jederzeit eingreifen, wenn die Situation es erfordert – etwa an unübersichtlichen Verzweigungen oder bei forsch auftretendem Gegenverkehr.

Im Alltagstest auf einer festgelegten Route in Altstätten (SG) zeigt sich das System laut Projektbeteiligten bereits weitgehend stabil, auch wenn der Fahrkomfort in Kurven noch nicht an einen menschlichen Chauffeur heranreicht. Auffällig ist das sehr defensive Verhalten, etwa vor Fussgängerstreifen, wo das Fahrzeug früh abbremst, selbst wenn sich Personen noch in einiger Entfernung befinden. Gesteuert wird der Betrieb zusätzlich aus einer Leitstelle, in der Operatorinnen und Operatoren die Fahrten überwachen und bei Bedarf aus der Ferne eingreifen können.

Der reguläre Betrieb mit fahrerlosen Fahrzeugen ist ab 2027 vorgesehen. Postauto plant, dass Fahrgäste in der Region ihre autonome Fahrt dann probeweise per App buchen können. Astra-Direktor Jürg Röthlisberger sieht im automatisierten Fahren eine grosse Chance und spricht dem Projekt das Potenzial eines "Gamechangers" zu. Es ist nicht der erste Versuch mit selbstfahrenden Fahrzeugen in der Schweiz, aber nach Umfang und Einsatzgebiet der bislang weitreichendste. Die Technologie soll schrittweise verfeinert und insbesondere für ländliche Regionen erprobt werden, in denen flexible, bedarfsgesteuerte Angebote die bestehende Grunderschliessung ergänzen könnten.