Smartee S22: Einbindung der GS-MART-Technologie in die okklusale Rekonstruktionstherapie in der Prothetik

11.07.2026

SHENZHEN, China, 11. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Smartee Denti-Technology hat die Einführung des S22: GS MART (Mandibular Repositioning Technology) für die okklusale Rekonstruktion in der prothetischen Zahnmedizin bekanntgegeben. Mit dieser Neuerung wird der klinische Anwendungsbereich von GS MART auf die prothetische Zahnmedizin erweitert. Das Projekt wurde gemeinsam von Smartee Denti-Technology und dem kieferorthopädischen Team von Prof. Gang Shen bei der Taikang Dental Group entwickelt.

Ausweitung der GS-Unterkieferrepositionierung über die Kieferorthopädie hinaus

GS MART wurde als wirksamer klinischer Ansatz zur Behandlung komplexer Malokklusionen entwickelt, bei dem speziell angefertigte transparente Aligner zum Einsatz kommen, die auf den GS-Kernlösungen S8, S9 und S10 basieren. Anstatt sich ausschließlich auf die Zahnstellung zu konzentrieren, legt die Technologie im Rahmen einer umfassenden Behandlungsplanung den Schwerpunkt auf die Position des Unterkiefers und die funktionelle Okklusion.

Aufbauend auf dieser klinischen Grundlage befasst sich die Lösung S22 mit der Anwendung der GS-MART-Prinzipien bei der okklusalen Rekonstruktion.

Während der Präsentation zur Markteinführung stellte Dr. Lu Jingting, ein Kernmitglied des kieferorthopädischen Teams von Prof. Gang Shen, fest, dass viele Patientinnen und Patienten, die aufgrund von starkem Zahnverschleiß oder Zahnverlust eine okklusale Rekonstruktion benötigen, auch eine Unterbissstellung sowie eine Dreifachfehlstellung (tiefer Überbiss, übermäßiger Überbiss und übermäßige Spee-Kurve) aufweisen. In diesen Fällen reicht die Wiederherstellung der Zahnsubstanz allein möglicherweise nicht aus, um die zugrunde liegende Okklusionsbeziehung vollständig zu korrigieren.

Die S22-Technologie sieht daher vor, vor der Durchführung der endgültigen restaurativen Rehabilitation durch eine dreidimensionale Repositionierung des Unterkiefers eine stabile Unterkieferposition herzustellen. Nach Angaben des Entwicklungsteams ist der digitale Arbeitsablauf so konzipiert, dass er eine schrittweise Behandlungsplanung unterstützt, bei der die Repositionierung des Unterkiefers der okklusalen Rekonstruktion vorausgeht.

Förderung der interdisziplinären klinischen Zusammenarbeit

S22 soll die Zusammenarbeit zwischen Kieferorthopäden, Prothetikern und Allgemeinzahnärzten bei der Behandlung von Patientinnen und Patienten mit komplexen Okklusionsproblemen fördern.

Bei Patientinnen und Patienten, bei denen die Diagnose in einer restaurativen oder allgemeinen Zahnarztpraxis gestellt wurde, ermöglicht diese Technologie die Integration einer Unterkieferrepositionierung vor der okklusalen Rekonstruktion.

Patientinnen und Patienten, die über eine kieferorthopädische Praxis kommen zur Therapie gelangen, können zunächst eine Behandlung zur Repositionierung des Unterkiefers durchlaufen, bevor sie zur endgültigen restaurativen Rehabilitation überwiesen werden. Das Projekt zielt darauf ab, eine koordinierte klinische Technologie bereitzustellen, die die interdisziplinäre Behandlungsplanung erleichtert und gleichzeitig die jeweiligen Rollen der einzelnen Fachgebiete wahrt.

Weiterentwicklung des GS-Kliniksystems

S22 stellt eine weitere Erweiterung der GS-Technologie zur Repositionierung des Unterkiefers über die Kieferorthopädie hinaus in den Bereich der prothetischen Zahnmedizin dar. Durch die Kombination der digitalen Behandlungsplanungsplattform von Smartee mit den klinischen Prinzipien der GS-Unterkieferrepositionierung untersucht das Projekt einen digitalen Arbeitsablauf für die interdisziplinäre Behandlung von Patientinnen und Patienten mit einer dreidimensionalen Malokklusion, die mit Zahnabnutzung oder Zahnverlust einhergeht.

Smartee erklärte, dass das Unternehmen weiterhin mit klinischen Expertinnen und Experten zusammenarbeiten werde, um multidisziplinäre Anwendungsmöglichkeiten der GS-Technologie zu erforschen und die weitere Entwicklung digitaler Behandlungsabläufe in der Kieferorthopädie und Prothetik zu unterstützen.

 

 

Cision View original content to download multimedia:https://www.prnewswire.com/news-releases/smartee-s22-einbindung-der-gs-mart-technologie-in-die-okklusale-rekonstruktionstherapie-in-der-prothetik-302823242.html

Other news

Zürcher Handelsgericht weist Grossteil von Palantirs Gegendarstellungs-Klage ab

15.06.2026

Der US-Datenkonzern Palantir hat in der Schweiz eine deutliche juristische Niederlage erlitten. Das Handelsgericht Zürich wies 22 von 23 beanstandeten Passagen in zwei kritischen Artikeln des Online-Magazins «Republik» zurück. Lediglich eine einzelne Formulierung muss die Redaktion korrigieren. Palantir und seine Schweizer Tochtergesellschaft wollten gerichtlich durchsetzen, dass umfangreiche Gegendarstellungen publiziert werden; dieses Anliegen ist nun weitgehend gescheitert. Nach dem Urteil muss der Konzern zudem den überwiegenden Teil der Verfahrenskosten tragen.

Ausgangspunkt des Rechtsstreits waren Recherchen, die im Dezember 2025 nach rund einjähriger Arbeit erschienen. Das Projekt von «Republik» und dem Recherchekollektiv WAV beleuchtete, wie Palantir über mehrere Jahre versucht hatte, bei Bundesstellen und dem Schweizer Militär Aufträge zu erhalten – ohne Erfolg. Die Journalisten werteten dazu Dutzende Gesuche nach dem Öffentlichkeitsgesetz sowie interne Unterlagen aus und kamen zum Befund, dass das Unternehmen trotz einer mehrjährigen Präsenz in der Schweiz keinen einzigen Regierungsauftrag gewinnen konnte. Diese Erzählung eines «Scheiterns» auf dem Schweizer Markt war nach Darstellung der beteiligten Reporter Auslöser für Palantirs juristische Offensive.

Die Redaktion hatte dem Unternehmen nach eigenen Angaben vor Veröffentlichung ausführliche Fragen geschickt und Führungskräfte interviewt. Palantir verlangte darüber hinaus eine detaillierte, punktweise Replik im Magazin, die über den Umfang der ursprünglichen Recherche hinausgegangen wäre. Als «Republik» dies ablehnte, reichte der Konzern Klage ein. Das Zürcher Handelsgericht stellte nun klar, dass nur eine von 23 umstrittenen Passagen eine Gegendarstellung erfordert. Damit bestätigt das Urteil, dass der Großteil der Berichterstattung über Palantirs vergebliche Akquisitionsversuche bei Schweizer Behörden auf einer zulässigen Auswertung amtlicher Dokumente beruht.

Palantir ist international vor allem durch den Einsatz seiner Software in militärischen und nachrichtendienstlichen Kontexten bekannt. Seit 2022 stellt das Unternehmen Plattformen zur Verfügung, die ukrainische Behörden und Streitkräfte bei der Auswertung von Lagebildern, der Zielidentifikation und der Logistik unterstützen. Die Systeme werden außerdem von US-amerikanischen und verbündeten Diensten im Nahen Osten genutzt, um iranische Aktivitäten etwa in Raketenprogrammen, beim Einsatz von Drohnen oder in Cyberoperationen zu analysieren. Direkte Geschäftsbeziehungen mit dem Iran bestehen nach Unternehmensangaben aufgrund von US-Sanktionen nicht. Das Zürcher Urteil könnte über die Schweiz hinaus Signalwirkung haben, nachdem die Recherche bereits in anderen europäischen Staaten Debatten über Nutzen und Notwendigkeit der Palantir-Technologie im staatlichen Bereich angestoßen hatte.