MONTPELLIER, France, July 8, 2026 /PRNewswire/ -- Tsingke, a provider of integrated life science research solutions, participated in the Antibody Industrial Symposium (AIS) 2026, one of Europe's leading conferences dedicated to therapeutic antibodies and biotherapeutics. At the event, the company presented its latest advances in AI-assisted therapeutic antibody discovery and showcased its comprehensive antibody development platform at Booth #44.

AI-Enabled Discovery of Highly Selective CLDN18.2 Antibodies
As part of the scientific program, Tsingke presented an AI-enabled workflow for discovering therapeutic antibodies targeting Claudin 18.2 (CLDN18.2), an emerging target for gastric cancer and other solid tumors.
The presentation demonstrated how AI-assisted sequence analysis and a proprietary screening strategy improve target specificity by reducing potential cross-reactivity with the closely related CLDN18.1 protein, a longstanding challenge in CLDN18.2 antibody development.
The resulting antibody candidates showed strong specificity and favorable developability, highlighting the potential of integrating AI with experimental validation to accelerate therapeutic antibody and antibody-drug conjugate (ADC) development.
End-to-End Antibody Development Capabilities
In addition to its scientific presentation, Tsingke showcased its integrated antibody development platform, covering multiple stages of biologics discovery and development, including:
"AIS 2026 provided an excellent opportunity to share our latest work in AI-enabled antibody discovery and connect with researchers across the antibody community," said Chuanting Tan, Senior R&D Engineer at Tsingke. "As therapeutic antibody development becomes increasingly complex, integrating computational approaches with experimental validation can help researchers identify and optimize promising candidates more efficiently. We will continue to enhance our discovery and development capabilities to support innovation in biologics research."
Building on these efforts, Tsingke will continue expanding its AI-enabled discovery platform and integrated biologics capabilities to help researchers accelerate projects from early target discovery through protein expression and characterization.
About Tsingke
Tsingke Biotech is a leading innovator in synthetic biology, with a mission to build "the world's great gene factory." Combining proprietary reagents, consumables, and synthesis equipment with AI-driven molecular manufacturing technologies, Tsingke Biotech provides efficient and high-quality Tsynth® gene synthesis services. Its work supports industries ranging from biopharma to agriculture, food, and environmental sciences.
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Contact: market@tsingke.com.cn
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Der US-Datenkonzern Palantir hat in der Schweiz eine deutliche juristische Niederlage erlitten. Das Handelsgericht Zürich wies 22 von 23 beanstandeten Passagen in zwei kritischen Artikeln des Online-Magazins «Republik» zurück. Lediglich eine einzelne Formulierung muss die Redaktion korrigieren. Palantir und seine Schweizer Tochtergesellschaft wollten gerichtlich durchsetzen, dass umfangreiche Gegendarstellungen publiziert werden; dieses Anliegen ist nun weitgehend gescheitert. Nach dem Urteil muss der Konzern zudem den überwiegenden Teil der Verfahrenskosten tragen.
Ausgangspunkt des Rechtsstreits waren Recherchen, die im Dezember 2025 nach rund einjähriger Arbeit erschienen. Das Projekt von «Republik» und dem Recherchekollektiv WAV beleuchtete, wie Palantir über mehrere Jahre versucht hatte, bei Bundesstellen und dem Schweizer Militär Aufträge zu erhalten – ohne Erfolg. Die Journalisten werteten dazu Dutzende Gesuche nach dem Öffentlichkeitsgesetz sowie interne Unterlagen aus und kamen zum Befund, dass das Unternehmen trotz einer mehrjährigen Präsenz in der Schweiz keinen einzigen Regierungsauftrag gewinnen konnte. Diese Erzählung eines «Scheiterns» auf dem Schweizer Markt war nach Darstellung der beteiligten Reporter Auslöser für Palantirs juristische Offensive.
Die Redaktion hatte dem Unternehmen nach eigenen Angaben vor Veröffentlichung ausführliche Fragen geschickt und Führungskräfte interviewt. Palantir verlangte darüber hinaus eine detaillierte, punktweise Replik im Magazin, die über den Umfang der ursprünglichen Recherche hinausgegangen wäre. Als «Republik» dies ablehnte, reichte der Konzern Klage ein. Das Zürcher Handelsgericht stellte nun klar, dass nur eine von 23 umstrittenen Passagen eine Gegendarstellung erfordert. Damit bestätigt das Urteil, dass der Großteil der Berichterstattung über Palantirs vergebliche Akquisitionsversuche bei Schweizer Behörden auf einer zulässigen Auswertung amtlicher Dokumente beruht.
Palantir ist international vor allem durch den Einsatz seiner Software in militärischen und nachrichtendienstlichen Kontexten bekannt. Seit 2022 stellt das Unternehmen Plattformen zur Verfügung, die ukrainische Behörden und Streitkräfte bei der Auswertung von Lagebildern, der Zielidentifikation und der Logistik unterstützen. Die Systeme werden außerdem von US-amerikanischen und verbündeten Diensten im Nahen Osten genutzt, um iranische Aktivitäten etwa in Raketenprogrammen, beim Einsatz von Drohnen oder in Cyberoperationen zu analysieren. Direkte Geschäftsbeziehungen mit dem Iran bestehen nach Unternehmensangaben aufgrund von US-Sanktionen nicht. Das Zürcher Urteil könnte über die Schweiz hinaus Signalwirkung haben, nachdem die Recherche bereits in anderen europäischen Staaten Debatten über Nutzen und Notwendigkeit der Palantir-Technologie im staatlichen Bereich angestoßen hatte.