Zweifacher Olympiasieger läuft in Brasilien mit der Smartwatch, an deren Entwicklung er mitgewirkt hat
BRASILIA, Brasilien, 14. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Jahrzehntelang war der Spitzenrennsport auf hochpräzise Positionsbestimmung und professionelle Marathonmodi angewiesen – Vorteile, die ausschließlich Profiteams vorbehalten waren. Für eine genaue Tempoerfassung und eine zuverlässige Überwachung über das gesamte Rennen hinweg waren Läufer früher auf hochentwickelte Profiausrüstung sowie gezielte Betreuung durch Trainer angewiesen; zuverlässige Positions- und Ausdauerdaten auf Laborniveau standen nur Spitzensportlern zur Verfügung. Mit der HUAWEI WATCH GT Runner 2 bietet Huawei auf jeder Strecke professionelle GPS-Genauigkeit und spezielle Marathonmodi: stabile, hochpräzise Positionsbestimmung unter realen Wettkampfbedingungen, zuverlässige Überwachung über die gesamte Marathondistanz von 42,195 km, im Renneinsatz verfeinert und vom größten Marathonläufer aller Zeiten empfohlen.

Eliud Kipchoge, eine Marathonlegende und zweifacher Olympiasieger, ist weltweiter Botschafter der Smartwatch und war gemeinsam mit dem Hochleistungsteam von dsm-firmenich maßgeblich an deren Entwicklung beteiligt. Der kenianische Leichtathlet startete „Eliud's Running World" („Eliuds Laufwelt"), eine zweijährige Reise, auf der er auf jedem der sieben Kontinente einen Marathon laufen und Menschen weltweit zu einem aktiveren Lebensstil inspirieren will.
Die zweite Station der Tour führt ihn zurück an einen besonderen Ort: Porto Alegre, wo er am 12. Juli beim NB42K Porto Alegre antritt. Auf brasilianischem Boden gewann Kipchoge bei den Olympischen Sommerspielen 2016 seine erste olympische Goldmedaille, was diese Rückkehr besonders symbolträchtig macht. „Jeder Kontinent hat seinen eigenen Charakter, und ich möchte diese Reise mit den Menschen in Südamerika teilen und sie in dem Glauben bestärken, dass dem Menschen keine Grenzen gesetzt sind", sagte der Sportler.
Was Kipchoge in Porto Alegre auf die Probe stellen wird, ist genau das, was heute jeder Läufer kaufen kann. Die HUAWEI WATCH GT Runner 2 wurde entwickelt, um Sportwissenschaft für Läufer aller Leistungsstufen zugänglich zu machen.
Eine der innovativsten Funktionen der Smartwatch ist der Modus „Intelligent Marathon", der die Aufzeichnung zahlreicher Läufe mit einem Label von World Athletics unterstützt und Sportler bei der Vorbereitung, am Wettkampftag sowie während der Regeneration begleitet.
So verfügt das Gerät beispielsweise über einen virtuellen Tempomacher, der Abweichungen vom angestrebten Tempo in Echtzeit berechnet und auf dem Bildschirm einen Avatar anzeigt, der Kilometer für Kilometer das genaue Tempo vorgibt, das zum Erreichen des Ziels erforderlich ist. Bei Elite-Marathons war diese Art der Unterstützung bislang in der Regel Profisportlern vorbehalten; mit dem GT Runner 2 steht sie nun jedem zur Verfügung. Für Kipchoge wird dies ein Hilfsmittel sein, um seine Rennstrategie auf der schnellen und flachen Strecke von Porto Alegre zu optimieren. Für Freizeitläufer bedeutet das, genau zu wissen, wann sie das Tempo erhöhen und wann sie es beibehalten müssen.
Eliud Kipchoge trug beim Marathon von Porto Alegre die HUAWEI WATCH GT Runner 2 und symbolisierte damit die Verbindung von sportlicher Spitzenleistung und technologischer Innovation. Dadurch steht Läufern weltweit nun ein Gerät zur Verfügung, das unter Einbeziehung der Erkenntnisse eines der größten Athleten in der Geschichte des Sports entwickelt wurde. Entscheidend ist, dass er die Leistungsfähigkeit der Uhr mit seinem eigenen Tempo bestätigte: Ihre präzisen Daten und umfassenden Funktionen wurden nicht nur im Labor getestet – sie haben sich auch in der Praxis bewährt und wurden von der Marathonlegende persönlich erprobt.
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Die Schweiz stimmt an diesem Wochenende über eine der umstrittensten Initiativen der vergangenen Jahre ab: „Keine 10-Millionen-Schweiz!“. Der Vorstoß der nationalkonservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP), auch bekannt als Schweizerische Volkspartei oder Swiss People's Party, sieht vor, die ständige Wohnbevölkerung des Landes bis 2050 auf maximal zehn Millionen Menschen zu begrenzen. Nach ersten Hochrechnungen tendieren die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger dazu, die Initiative abzulehnen – ein Ergebnis, das im Vorfeld keineswegs sicher schien.
Die Initiative, die in der Verfassung verankert werden soll, würde den Bund verpflichten, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, sobald die Bevölkerung 9,5 Millionen erreicht. Die Schweiz zählte Ende 2025 bereits gut 9,1 Millionen Einwohner – rund 1,7 Millionen mehr als 2002. Haupttreiber des Wachstums ist die Zuwanderung. Rund 28% der im Land lebenden Menschen besitzen keinen Schweizer Pass. Viele stammen aus EU-Staaten wie Italien, Deutschland und Portugal, hinzu kommen Personen aus Drittstaaten, darunter Asylsuchende.
Unterstützer der Initiative argumentieren, das Land stoße an seine Belastungsgrenzen. Sie verweisen auf steigende Mieten, überlastete Verkehrswege, Staus sowie eine als problematisch wahrgenommene Entwicklung bei Gewalt und Kriminalität, die sie mit einer höheren Zuwanderung verknüpfen. Ziel sei es laut Kampagnenmotto, „zu bewahren, was wir lieben“. Die SVP wirbt mit auffälligen Aufklebern, Fahnen und Plakaten in Nationalfarben, um eine Begrenzung des Bevölkerungswachstums als Schutz der Lebensqualität zu präsentieren.
Gegen die Initiative stellen sich der Bundesrat, das Parlament, die Kantone sowie die meisten übrigen großen Parteien, gestützt von Wirtschaftsverbänden und Gewerkschaften. Sie warnen, ein starres Bevölkerungs- und damit faktisches Zuwanderungslimit könne den bereits bestehenden Arbeitskräftemangel verschärfen. Laut Bundesamt für Statistik waren im ersten Quartal 2026 rund 1,87 Millionen ausländische Erwerbstätige in der Schweiz beschäftigt. Etwa vier von fünf kamen aus EU- oder EFTA-Staaten oder dem Vereinigten Königreich, der Rest aus Drittstaaten. Viele arbeiten in Bereichen wie Gesundheitswesen, Bau und Gastgewerbe – Sektoren, die stark auf Personal aus dem Ausland angewiesen sind.
Ein weiterer Konfliktpunkt ist das Verhältnis zur Europäischen Union. Die Initiative sieht vor, dass die Schweiz in letzter Konsequenz das Abkommen über die Personenfreizügigkeit mit der EU kündigen müsste, sollte die Obergrenze sonst nicht zu halten sein. Gegner befürchten, dies könnte die bilateralen Beziehungen und den Zugang zum europäischen Arbeitsmarkt belasten. Befürworter halten dem entgegen, nur mit klaren quantitativen Vorgaben lasse sich der Druck auf Wohnungsmarkt, Infrastruktur und öffentliche Dienste nachhaltig begrenzen.
Parallel zur Abstimmung über die 10-Millionen-Grenze entscheiden die Stimmberechtigten auch über eine Verschärfung des Zivildienstgesetzes. Im Fokus der innenpolitischen Debatte steht jedoch vor allem die Frage, wie die Schweiz Wachstum, Wohlstand und gesellschaftlichen Zusammenhalt künftig austarieren will. Das Ergebnis der Volksabstimmung dürfte zwar die Initiative selbst klären, die Grundsatzdiskussion über Zuwanderung, Arbeitskräftebedarf und Lebensqualität in der Alpenrepublik jedoch kaum beenden.