Wafra Deepens Strategic Partnership with Ardian

16.07.2026

NEW YORK, July 16, 2026 /PRNewswire/ -- Wafra Inc. ("Wafra"), a leading New York-based alternative investment firm, announces it is increasing its shareholding in Ardian, a world-leading private investment firm with $200 billion of assets under management. This commitment builds on Wafra's initial strategic investment from November 2025 and is subject to customary closing conditions and regulatory approvals. The transaction is expected to close between late 2026 and early 2027.

Wafra Inc.

The enhanced ownership position cements Wafra's support of Ardian as a market leader across asset classes and geographies. Since becoming a shareholder in Ardian last year, Wafra has closely aligned with the firm's senior leadership on a range of strategic growth initiatives across Ardian's product set and investor base.

This investment in Ardian is made through Wafra's Strategic Partnership funds which focus on investing in leading alternative asset management businesses. A pioneer in GP stakes investing, Wafra's experience as a specialist investor and deep network of asset manager and asset owner relationships provides a distinguished approach for the mutual benefit of its clients and partner managers.

"Our decision to increase our investment in Ardian reflects our high conviction in the firm's leadership, culture and long-term growth trajectory", said Adel Alderbas, Chief Investment Officer at Wafra. "We were delighted to have the rare opportunity to partner with Ardian last year and have collaborated closely with the firm's leadership since then. Even in the short time since becoming a shareholder, we've already experienced early wins demonstrating the full breadth of our strategic capabilities and unique network of global institutional investors."

About Wafra

Wafra is a global alternative investment manager with approximately $30 billion in assets under management across strategic partnerships, real assets & infrastructure, and real estate. For more than 40 years, Wafra has provided flexible and accretive capital solutions across asset classes while building enduring partnerships with high-quality asset owners, companies, and management teams. Headquartered in New York, Wafra has additional offices in London and Bermuda. For more information, please visit www.wafra.com.

Media Contacts

Prosek Partners on behalf of Wafra

Pro-wafra@prosek.com

 

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Bundesrat zieht rote Linie im Schulunterricht: Landessprachen werden zur Bundesaufgabe

15.06.2026

Der Bundesrat verschärft im Streit um das Frühfranzösisch den Ton und greift zu einem bundesrechtlichen Instrument. Alle Primarschülerinnen und Primarschüler in der Schweiz sollen künftig zwingend eine zweite Landessprache lernen. Um dieses Ziel durchzusetzen, hat die Landesregierung eine Revision des Sprachengesetzes in die Vernehmlassung geschickt. Sie reagiert damit auf Vorstösse in mehreren deutschsprachigen Kantonen, Französisch aus den Stundenplänen der Primarschule zu streichen.

Im Zentrum steht die Frage, welche Rolle die Landessprachen im obligatorischen Unterricht spielen sollen. Für den Bundesrat ist dies eine «Frage von nationaler Bedeutung». Die Bundesverfassung verpflichte Bund und Kantone gemeinsam, die Landessprachen zu erhalten, die Verständigung zwischen den Sprachgemeinschaften zu stärken und nationale Minderheiten zu schützen, hält die Regierung fest. Der Bund sehe sich damit in der Verantwortung, den Zusammenhalt zwischen den Sprachregionen und den Respekt vor der sprachlichen Vielfalt zu sichern, während die Kantone ihr Schulwesen so zu harmonisieren hätten, dass Qualität und Durchlässigkeit des Bildungsraums Schweiz gewahrt bleiben.

Der Konflikt entzündet sich an der 2004 beschlossenen Sprachenstrategie der Kantone, die 2009 im HarmoS-Konkordat verankert wurde. Diese sieht vor, dass Kinder in der Primarschule zwei Fremdsprachen erlernen – darunter eine zweite Landessprache. In einzelnen Kantonen gibt es inzwischen Bestrebungen, den Unterricht einer Landessprache als Fremdsprache auf der Primarstufe zu streichen. Das widerspreche der gemeinsamen Strategie, schreibt der Bundesrat und zeigt sich über diese Entwicklung «beunruhigt».

Um gegenzusteuern, legt die Regierung zwei Varianten für eine Gesetzesänderung vor. Die erste folgt dem HarmoS-Modell: In der Primarschule sollen obligatorisch zwei Fremdsprachen unterrichtet werden, eine Landessprache und Englisch. Damit würde die heutige Praxis in den 15 HarmoS-Kantonen bundesrechtlich abgesichert und für alle gelten, sollte es nötig werden. Die zweite Variante lässt den Kantonen mehr Spielraum: Sie verpflichtet lediglich dazu, dass eine zweite Landessprache spätestens ab der Primarschule und durchgehend bis zum Ende der obligatorischen Schulzeit unterrichtet wird, ohne Englisch explizit als zweite Fremdsprache vorzuschreiben.

Mit der Revision will der Bundesrat den Rahmen abstecken für den Fall, dass die Kantone ihre Sprachenstrategie ganz oder teilweise aufgeben. Konkrete Entscheide sind noch offen: Zunächst läuft bis zum 5. Oktober 2026 eine Vernehmlassung, in der Kantone, Parteien und weitere Akteure Stellung beziehen können. Erst danach wird sich zeigen, ob sich das strengere HarmoS-Modell oder die flexibelere Lösung durchsetzt – und wie viel Gewicht der Bund seiner sprachpolitischen Rolle im Schulbereich tatsächlich geben will.