PEKING, 16. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- In Yinchuan, der Hauptstadt der Autonomen Region Ningxia der Hui im Nordwesten Chinas, florieren Weinbau und Weinwirtschaft, während dort gleichzeitig zwei internationale Veranstaltungen stattfinden.
Der 47. Weltkongress für Rebe und Wein und die Generalversammlung der OIV begannen am 12. Oktober. Am selben Tag wurde auch die 6. Internationale Wein-, Kultur- und Tourismusmesse China (Ningxia) eröffnet.
Die beiden gleichzeitig in Yinchuan stattfindenden Veranstaltungen zeugen vom jahrzehntelangen konsequenten Ausbau der Weinwirtschaft am östlichen Fuß des Helan-Gebirges sowie von der zunehmenden Einbindung Ningxias in die globale Weinwirtschaft.
Berichten zufolge findet der Kongress zum ersten Mal seit seiner Gründung im Jahr 1924 in Asien statt. Die Veranstaltung zog mehr als 800 Teilnehmer an, darunter Delegierte aus 51 Mitgliedstaaten der Internationalen Organisation für Rebe und Wein (OIV), ausländische Diplomaten sowie weitere Vertreter aus dem Ausland, führende Experten und Wissenschaftler sowie Führungskräfte von Wirtschaftsverbänden und bedeutenden Unternehmen.
Im Jahr 2025 trat China offiziell der OIV bei. Dank der über Jahrzehnte geschaffenen soliden Grundlage für die Weinwirtschaft am östlichen Fuß des Helan-Gebirges wurde Yinchuan auf der OIV-Generalversammlung einstimmig zum Austragungsort des 47. Kongresses gewählt.
Am östlichen Fuß des Helan-Gebirges herrschen ideale Bedingungen für den Weinanbau, da die Berge kalte Luftströmungen sowie Sandstürme abhalten, der Gelbe Fluss Wasser zur Bewässerung liefert und ausreichend Sonneneinstrahlung sowie große Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht vorhanden sind. Das Gebiet gilt in der Weinbranche weithin als erstklassiges Terroir für Premiumweine.
Bis 2025 verfügte Ningxia über 606 000 Mu (etwa 40 400 Hektar) Rebflächen für die Weinproduktion, was rund 40 % der gesamten entsprechenden Anbaufläche Chinas entsprach. In Ningxia sind 261 Unternehmen der Weinwirtschaft ansässig, darunter 130 Weingüter, und die Region produziert jährlich 140 Millionen Flaschen Wein.
Neben dem Umfang der Produktion und den qualitativen Stärken hat Ningxia auch seine Branchenstandards an die internationalen OIV-Normen angepasst. Über 70 % der regionalen technischen Standards stimmen mit dem OIV-System überein.
Gestützt auf dieses solide System zur Steuerung der Branche hat die Weinregion am östlichen Fuß des Helan-Gebirges einen eigenständigen Entwicklungsweg eingeschlagen, der auf der Nutzung ökologischer Stärken, der Verknüpfung von Weinwirtschaft und Tourismus sowie steigenden Einkommen der lokalen Bevölkerung beruht und als Vorbild für den Wandel der chinesischen Weinwirtschaft dient.
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Während die Dieselpreise in Teilen Italiens neue Höchststände erreichen, zeichnet sich in Luxemburg eine spürbare Entspannung ab – und in Deutschland profitieren Autofahrer nur eingeschränkt von Steuererleichterungen. In Südtirol kletterte der Dieselhöchstpreis in Bozen Medienberichten zufolge auf 2,288 Euro pro Liter und lag damit am Mittwoch über dem Durchschnitt auf den italienischen Autobahnen. Dort wurden im Schnitt 2,287 Euro pro Liter Diesel fällig. Im gesamtstaatlichen Vergleich ist Südtirol damit weiterhin Spitzenreiter bei den Preisen.
Auch in anderen italienischen Regionen zogen die Dieselpreise deutlich an. In Trient stieg der Selbstbedienungspreis auf 2,274 Euro pro Liter, ein Anstieg um 1,1 Cent binnen eines Tages. Die stärksten Preissprünge wurden jedoch nicht in den teuersten Regionen verzeichnet, sondern im Nordosten und im Westen des Landes: In Friaul verteuerte sich ein einmaliges Volltanken von 50 Litern Diesel um 1,25 Euro, in Ligurien um 1,20 Euro, im Latium um 1,15 Euro. Auf den Autobahnen wurden Tagesanstiege von bis zu zwei Cent je Liter registriert. Der Präsident der nationalen Verbraucherunion, Massimiliano Dona, wirft der Regierung in Rom vor, zu wenig gegen die Preisanstiege zu unternehmen, und warnt vor möglichen Folgen für die Inflation.
Parallel dazu zeigt sich in Luxemburg ein gegenteiliger Trend. Dort wird Diesel nach Angaben des Wirtschaftsministeriums ab Mitternacht um 6,2 Cent je Liter günstiger und kostet dann 1,995 Euro. Damit fällt der Preis unter die Marke von zwei Euro. Die Benzinsorten Super 95 und Super 98 bleiben stabil bei 1,837 Euro beziehungsweise 2,049 Euro je Liter. Auch Heizöl wird in Luxemburg billiger: Bei Abnahme von mindestens 1.500 Litern sinkt der Literpreis am Mittwoch ebenfalls um 6,2 Cent auf 1,477 Euro. Der Großherzogtum bewegt sich damit preislich klar unter dem Niveau vieler Regionen in Italien.
In Deutschland wiederum kommt eine bereits beschlossene Steuerentlastung für Autofahrer nur begrenzt an. In Sachsen-Anhalt senkte die Bundesregierung vor rund einer Woche die Steuern auf Kraftstoffe um 17 Cent pro Liter. Laut dem Portal Benzinpreis-blitz kostete Super E10 am Mittwochnachmittag im Landesdurchschnitt 2,12 Euro pro Liter und damit lediglich rund sieben Cent weniger als am Nachmittag vor Inkrafttreten des Rabatts. Der Dieselpreis lag bei 2,19 Euro pro Liter, rund 15 Cent unter dem Vorkrisenniveau. Die Entlastung erreicht damit nicht vollständig die angekündigte Höhe, zudem spielt laut den Erhebungen die Uhrzeit eine wesentliche Rolle: Je nach Tageszeit fällt der Vorteil für Verbraucher unterschiedlich aus.
Im europäischen Vergleich entstehen damit deutliche Preisunterschiede für Dieselverbraucher. Während Italien mit Rekordständen in Teilen des Landes und spürbaren Tagesanstiegen im Fokus steht, nutzt Luxemburg den Spielraum für Preissenkungen. Deutschland versucht, über Steuersenkungen gegenzusteuern, bislang mit begrenzter Durchschlagskraft an der Zapfsäule. Für Verbraucher bleibt das Umfeld volatil – und die Frage, in welchem Umfang staatliche Eingriffe und Marktbewegungen künftig tatsächlich im Portemonnaie der Autofahrer ankommen.