SHANGHAI, 19. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- ZPMC hat auf der 26. China International Industry Fair (CIIF) in Shanghai den CIIF Smart Energy Award für sein 3.000 Meter tiefes Wasser mit Doppelrohrverlegungskran erhalten. Das Schiff wurde für die Installation von Öl- und Gaspipelines in extremen Tiefseegebieten konzipiert und kombiniert Schwerlastkapazität mit fortschrittlichen Positionierungs- und Rohrverlegungssystemen, um Operationen in anspruchsvollen Offshore-Umgebungen zu unterstützen.
Ausgestattet mit einem 5.000 Tonnen schweren, voll drehbaren Kran, J-Lay- und S-Lay-Rohrverlegungssystemen, einem Acht-Punkt-Verankerungssystem und DP3-Dynamikpositionierung ist das Schiff für den Einsatz in den wichtigsten Offshore-Regionen weltweit konzipiert. Seine Fähigkeiten in den Bereichen Rohrverlegung, Rohrtransport, Heben, dynamische Positionierung und Automatisierung zählen international zu den fortschrittlichsten.
Die Auszeichnung wurde im Rahmen der CIIF 2026 verliehen, die 3.200 Aussteller aus 24 Ländern und Regionen unter dem Motto „Intelligente Wirtschaft, grenzenlose Fertigung" zusammenbrachte. ZPMC präsentierte außerdem maßstabsgetreue Modelle einiger seiner Produkte und ermöglichte den Besuchern so einen genaueren Einblick in die Ingenieurskompetenz und die technologischen Entwicklungen des Unternehmens.
Dieses Jahr ist der 25. Auftritt von ZPMC in Folge bei der CIIF. Das Unternehmen hat im Laufe der Jahre zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter CIIF Gold- und Silberauszeichnungen, den CIIF Grand Award und den Ten-Year Partnership Award.
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Mit einem betont unterhaltsamen und zugleich programmatischen Auftritt hat der Kanton Schwyz seine Rolle als Gastkanton an der 83. Olma in St. Gallen übernommen. Bereits die offizielle Eröffnungsfeier im Theater St. Gallen zeigte, wie breit sich der Innerschweizer Kanton präsentieren will – kulturell, politisch und touristisch. Unter dem Motto «Schwyz liefert» rückt der Kanton während elf Tagen ein gutes Stück weiter nach Osten und nutzt die Publikumsmesse als Schaufenster für seine Produkte, sein Brauchtum und seine Eigenheiten.
Musikalisch setzte Schwyz zum Auftakt auf vertraute Namen mit regionalen Wurzeln: Unter der geistreichen, pointierten Moderation der Schwyzer Dirigentin Graziella Contratto spannten Jodlerin Nadja Räss, Schwyzerörgeler Markus Flückiger, Kontrabassist Pirmin Huber, Violinist Raphael Nussbaumer, das Ensemble Kulturschock mit Mezzosopranistin Lydia Opilik sowie Sängerin Linda Elys den Bogen von Volksmusik über Klassik bis Pop. Das Publikum im Stadttheater dankte den Schwyzer Klängen, die sonst eher zwischen Mythen und Rigi zuhause sind, mit tosendem Applaus.
Auch die Bundespolitik war prominent vertreten. Bundesrat Guy Parmelin eröffnete die Messe traditionsgemäss mit einem Ferkel – in diesem Jahr mit Säuli Vivienne, das sich beim Fototermin mit lautem Quieken gegen den Auftritt wehrte. Der Landwirtschaftsminister nutzte die Bühne, um die Olma als «herausragenden Begegnungsort» zwischen Konsumenten und Landwirtschaft zu würdigen und sprach von einer «Schweiz im Kleinformat», in der Fachleute, Familien, Politiker und Tiere zusammenkommen. Gleichzeitig verwies er auf die «Ernsthaftigkeit der Lage» für die Landwirtschaft, etwa mit Blick auf Trockenheit und grosse Hitze im vergangenen Sommer.
Der Schwyzer Landammann Sandro Patierno und Regierungsrätin Petra Steimen-Rickenbacher, Präsidentin des Organisationskomitees für den Gastkanton-Auftritt, stellten den Kanton ins Zentrum. Patierno zeigte sich besonders stolz auf den in Übergrösse ausgestellten Bundesbrief, das Hölloch und die legendären Wetterpropheten und spielte im Bühnengespräch mit Contratto mit dem Motto «Schwyz liefert». Humor bewies er auch, als er – gefragt nach seinen Lieblingstieren – Wildsäue, Wölfe und die Asiatische Hornisse nannte und festhielt, der Kanton Schwyz «liefere» auch in dieser Hinsicht. Verwaltungsratspräsident Markus Streckeisen erklärte die Olma schliesslich offiziell für eröffnet und erinnerte daran, dass die Messe aus dem Zusammenspiel vieler Menschen und Partnerschaften entstehe.
Während der elf Messetage, die in St. Gallen als «fünfte Jahreszeit» gelten, setzt der Gastkanton auf ein Konzept mit zahlreichen Boxen, in denen Besucher Produkte und Bräuche aus Schwyz entdecken können. Neben Klassikern wie der Degustationshalle bleibt auch das traditionelle Säulirennen um 16 Uhr ein Publikumsmagnet. Für Bundesrat Parmelin, der direkt von einem Staatsbesuch in Neu-Delhi an den «etwas kleineren Flughafen» Altenrhein reiste, ist der Gang durch die Olma mehr als Folklore: Er bezeichnete den offenen Dialog zwischen Produzenten, Verarbeitern, Händlern, Konsumenten und Regulierungsbehörden als zentral – eine Botschaft, die zum Selbstverständnis der Messe und zum Auftritt des Gastkantons gleichermassen passt.