Dekarbonisierung aus einer Hand: Karbon-X integriert Expertise von carbon-connect

09.04.2026


Karbon-X Corp., ein vertikal integrierter Anbieter von Klimalösungen auf dem regulierten und dem freiwilligen CO2-Markt, baut seine unternehmensweite Klimaplattform durch eine strategische Zusammenarbeit mit der Schweizer carbon-connect AG aus. Das in Calgary ansässige Unternehmen will mit der Partnerschaft seine Fähigkeiten in der Treibhausgasbilanzierung, Dekarbonisierungsberatung und laufenden Überwachung für Unternehmens- sowie regulierte Kunden deutlich erweitern.

Im Rahmen der Kooperation übernimmt Karbon-X die geschäftliche Zusammenarbeit und die Integration von Kunden, während carbon-connect sein technisches Fachwissen in das End-to-End-Rahmenwerk von Karbon-X einbringt. Ziel ist ein durchgängiges Serviceangebot, das von der präzisen Emissionsmessung über die Planung von Reduktionsmaßnahmen bis zur Marktumsetzung reicht.

Das gemeinsam erweiterte Dienstleistungsportfolio deckt vollständige Emissionsbilanzen nach Scope 1, 2 und 3 ab und umfasst zudem die Planung und Umsetzung von Emissionsminderungsmaßnahmen. Hinzu kommen länderspezifische Compliance-, ESG- und Nachhaltigkeitsberichterstattung, Kohlenstoffquantifizierung von Produkten inklusive Lebenszyklusanalysen, die Ermittlung des CO2-Fußabdrucks von Veranstaltungen sowie Unterstützung bei der strategischen Umsetzung von Nachhaltigkeitsmaßnahmen.

Vor dem Hintergrund sich verschärfender regulatorischer Anforderungen und strengerer Offenlegungsstandards positioniert sich Karbon-X mit der Allianz als integrierter Partner für Unternehmen, die sowohl bei der Emissionsmessung als auch bei der Nutzung der CO2-Märkte Unterstützung suchen. Die Zusammenarbeit soll die Beratungs- und Quantifizierungsinfrastruktur von Karbon-X stärken, das Angebot auf Unternehmensebene verbreitern und helfen, mehrjährige Kundenbeziehungen zu vertiefen.

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Vom «Rundschau»-Moderator zum Podcast-Host: Brotz plant Neustart bei Blick

08.10.2026


Sandro Brotz kehrt dem Schweizer Radio und Fernsehen den Rücken und wechselt Anfang 2027 zur Boulevardzeitung «Blick». Der 56-jährige Journalist, derzeit Moderator und stellvertretender Leiter der Polit-Talksendung «Arena», wird SRF Ende Januar 2027 verlassen. Bis voraussichtlich Mitte Januar führt er weiterhin durch die «Arena». Beim zum Ringier-Konzern gehörenden «Blick» soll Brotz einen neuen Video-Podcast aufbauen und moderieren, der mehrmals pro Woche Themen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft aufgreift.

Der Schritt markiert das Ende einer knapp 15-jährigen SRF-Ära für Brotz. Seit seinem Wechsel nach Leutschenbach im Juni 2012 prägte er zunächst als Moderator der investigativen Sendung «Rundschau» das Programm, später zusätzlich als Gastgeber des «Rundschau Talk». 2019 übernahm er schliesslich die «Arena» von Jonas Projer. Als Grund für den Wechsel nennt Brotz die Möglichkeit, bei «Blick» ein neues Format mitzuentwickeln und damit über die Rolle des klassischen Moderators hinauszugehen. Ganz neu ist das Ringier-Umfeld für ihn nicht: Vor seiner SRF-Zeit war er bereits unter anderem stellvertretender Chefredaktor des «SonntagsBlick».

Der Abgang von Brotz wirft bei SRF unmittelbar die Nachfolgefrage auf. Als Topfavorit galt zuletzt sein Kollege Mario Grossniklaus, der seit 2024 einmal im Monat die «Arena» moderiert und damit Brotz entlastet. Der 49-Jährige hat dieser Spekulation nun jedoch eine klare Absage erteilt. Auf Linkedin schrieb Grossniklaus, er werde sich nicht auf die Nachfolge seines «geschätzten Kollegen» bewerben. Stattdessen wolle er sich auf seine Aufgaben in der Wahlleitung von SRG und SRF konzentrieren – eine Funktion, die er als «grösste und spannendste Aufgabe» seiner bisherigen Karriere bezeichnet.

Mit der Absage von Grossniklaus bleibt offen, wer Brotz ab etwa Mitte Januar beerben wird. SRF verweist darauf, man wolle sich vorerst auf eine geordnete Übergabe der «Arena» konzentrieren. Der Wechsel von Brotz reiht sich ein in eine Serie prominenter Abgänge von SRF in Richtung Dufourstrasse: Bereits zuvor hatten unter anderem Reto Scherrer, Steffi Buchli, Christine Maier, Hannes Britschgi und der frühere «Arena»-Moderator Jonas Projer den Schritt zum Ringier-Konzern gewagt. Die Motive reichen von besseren Angeboten bis hin zum Wunsch, den eigenen Namen in neuen Rollen und Formaten zu positionieren – mit sehr unterschiedlichem Ausgang.